Afghanistan
 

Es war eines der schönsten Länder der Welt

Afghanistan: Land und Leute

Ok, nicht jeder kann schreiben und lesen. Na und?

Vorsicht, du aus dem Abendland! Nur nicht hochnäsig werden! Der Paschtune

mit dem schwarzen Turban kann dich u. U. vom Schachbrett wegputzen, dass

dir Hören und Sehen vergeht. Er lernt vielleicht in 3 Wochen deine Sprache,

wenn du ihm nur die Chance gibst.

 

Vielleicht hat er in der Jugend eine Madrasa, eine Koranschule besucht und

den Koran in altarabisch - eine Sprache die keiner mehr spricht - auswendig

lernen müssen und so sein Gehirn hervorragend trainiert. Zugegeben: er sieht

allerdings nicht so aus.

 

Vor dem Wasir-e-Moqhaberat, dem Postministerium in Kabul, gab es viele

solcher "Schreibbüros". Für ein paar Paisas wurden Formulare ausgefüllt oder

Briefe diktiert und geschrieben

Paschtune, Gärtner im DED (Deutscher Entwicklungsdienst, 1970) in

Kandahar. Ein sympathischer alter Herr, der ehrfurchtsvoll Baber (so viel wie weiser Herr) genannt wurde

Tadschike, ebenfalls in Kandahar 1970. Die Art, wie sein Turban gebunden ist,

weist ihn als gelehrten Mann aus: ein Ende hängt herunter. Solche Aufnahmen

waren sehr schwer zu machen und wären ohne Azzis, den obersten

Counterpart, nicht entstanden

Bevölkerung

 

Drei Volksgruppen, die sich

unter der unsagbaren

Talibanherrschaft unerbittlich

bekämpfen sollten, spielen

eine Rolle: die Paschtunen

(38%), die Tadschiken (25%)

und die Hazaras (19%).

Usbeken (6%). Aimaken,

Turkmenen und Belutschen

vervollständigen das

Völkergemisch. Die Zahlen

sind von 2003. Danach gibt

es 23.3 Mio. Afghanen, von

denen ca. 6 Mio. im Ausland

leben. Aber wer weiß das

schon so genau. 99% sind

Muslime (84% Sunniten,

15% Schiiten).

Sprachen: Paschtu und

Farzi Dari (ein Altpersisch -

Dialekt des Königs Darius).

Tadschiken

 

Tadschiken sind die geborenen

Händler und haben immer das

Geschäftsleben bestimmt und

die Intelligenzschicht gestellt -

was den ebenfalls von den

Indogermanen abstammenden

Paschtunen natürlich nie

behagte.

In den Städten kleideten sie

sich betont westlich und trugen

anstelle des Turbans ihre

Mützen aus Karakulfell: Persiana

Hazaras

 

Dschingis Khan hat mit seinen

Tausendschaften im 13. Jahrhundert

das damals blühende Land mit seinen

ausgedehnten Bewässerungssystemen

total und für immer zerstört. Hazar

heißt Tausend auf Persisch und von

den Tausendschaften leiten sich die

mongoljischstämmigen Hazaras ab. Sie

besiedeln den zentralen Hindukusch

und haben das Transportgewerbe in

den Städten unter sich. Arm sind sie

und werden von den anderen

Volksgruppen oft als die Underdogs

angesehen

Die Hände sind ja nun wirklich schmutzig. Aber was soll

man machen, wenn es weit und breit kein Wasser gibt oder

es nur zum Trinken reicht. Zur Aufgabe der Mädchen gehört

schließlich das Einsammeln des Dungs der Tiere. Anderes

Brennmaterial gibt es in den baum- und strauchlosen

Hochebenen, Bergen und Steinwüsten nicht.

Wie heißt es immer so schön: Entstehende Ähnlichkeiten sind rein zufällig. Ein

Reisender an einem der vielen Busstopps zwischen Kandahar und Kabul

Farouk (links im Bild), seines Zeichens Fernmeldetechniker mit

hervorragenden Deutschkenntnissen und Hadschi Mohammad, Fahrer

und das netteste Schlitzohr Afghanistans, bei einem Ausflug zu den

Ausgrabungen von Lashkagar 1971. Wie er nach Mekka gekommen ist,

war nie so richtig herauszubekommen - wahrscheinlich als Busfahrer.

Vom Schachbrett putzte er jeden weg, aber schreiben und lesen konnte er

nicht. Auf einem umgedrehten Heizlüfter kochte er ein 3-Gänge-Menü für

7 Leute. Geplatzte Kühlerschläuche konnte er mit zerkauten Rosinen im

Mund gemischt mit Watte reparieren und Deutsch lernte er vom Zuhören.

Dufte Kerle!

 

Eines war aber nicht herauszubekommen: Welcher ethnischen Gruppe die beiden angehörten.

 

Schlimm war es, den netten Farouk 14 Jahre später wiederzusehen. Sein

Vater saß im Gefängnis. Er war dadurch zum Kommunisten erpresst

worden und die anderen aus der ehemaligen Truppe warben dafür um

Verständnis. Hadschi Mohammad war in Richtung USA über die Grüne

Grenze abgehauen und hat bestimmt sein Glück gemacht

Paschtunen

 

Ein Paschtune hat ein Gewehr und verteidigt damit sein Land. Lesen, schreiben, sesshaft sein, Handwerk und Paschtune, Gärtner im DED (Deutscher Entwicklungsdienst, 1970) in Kandahar. Ein sympathischer alter Herr, der ehrfurchtsvoll Baber (so viel wie weiser Herr) genannt wurde. Tadschike, ebenfalls in Kandahar 1970. Die Art, wie sein Turban gebunden ist, weist ihn als gelehrten Mann aus: ein Ende hängt herunter. Solche Aufnahmen waren sehr schwer zu machen und wären ohne Azzis, den obersten Counterpart, nicht entstanden.

 

Handel: unwichtig. So war es immer. Sie trieben die Engländer in 2 Kriegen im 19. Jahrhundert zurück über den Khyberpass, ließen die Eisenbahn England - Indien nicht durch ihr Land. Dabei war die Bahnlinie bis zur iranischen Grenze und bis zum Khyberpass fertig. In erbitterten Schlachten besiegten sie die Tommies, weil ihre langläufigen Steinschloßflinten weiter schossen als die kurzläufigen, modernen Sheffieldgewehre. So erzählen sie jedenfalls heute noch in den Tschai-chanas, den Teehäusern.

 

In der Zwischenzeit hielten sie mit ihren Gewehren die Herrschaft der jeweiligen Schahs hoch oder brachten sich gegenseitig um. Sie trieben die Iwans mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes und vieler US $ wieder aus dem Land. Schließlich kommt ein Paschtune mit ein bisschen Tee, Zucker, Nan (Fladenbrot - ein Vollnahrungsmittel) und ein paar Zwiebeln aus. Er rennt mit Ausrüstung die Berge hoch ohne zu schwitzen und beschießt von oben bequem die in Kabul landenden Flugzeuge. Keine noch so moderne Armee der Welt kommt da hinterher.

 

Als ihnen die Stingerraketen (Fire-and-Forget-Waffen) in die Hände gespielt wurden, war auch das Schicksal der Russen bitter besiegelt. Die wollten nur den schon immer ersehnten Zugang zu einem warmen, eisfreien Meer.

 

Dann kamen die Amis. Die Paschtunen nennen sich nun Taliban und können sich von ihren Gewehren immer noch nicht trennen; sie kennen nichts anderes. Besiegt sind sie noch lange nicht. Geld spielt keine Rolle. Opium gibt es z. Z. überall oder die wahibitischen Herrscher in Saudi Arabien werden einfach erpresst.

 

Keiner - seit Dschingis Khan - bringt da Ordnung rein. Auch nicht die vielen deutsche Soldaten in Kundus.

Paschtunen

 

Ein Paschtune hat ein Gewehr und verteidigt damit sein Land. Lesen, schreiben, sesshaft sein, Handwerk und Paschtune, Gärtner im DED (Deutscher Entwicklungsdienst, 1970) in Kandahar. Ein sympathischer alter Herr, der ehrfurchtsvoll Baber (so viel wie weiser Herr) genannt wurde. Tadschike, ebenfalls in Kandahar 1970. Die Art, wie sein Turban gebunden ist, weist ihn als gelehrten Mann aus: ein Ende hängt herunter. Solche Aufnahmen waren sehr schwer zu machen und wären ohne Azzis, den obersten Counterpart, nicht entstanden.

 

Handel: unwichtig. So war es immer. Sie trieben die Engländer in 2 Kriegen im 19. Jahrhundert zurück über den Khyberpass, ließen die Eisenbahn England - Indien nicht durch ihr Land. Dabei war die Bahnlinie bis zur iranischen Grenze und bis zum Khyberpass fertig. In erbitterten Schlachten besiegten sie die Tommies, weil ihre langläufigen Steinschloßflinten weiter schossen als die kurzläufigen, modernen Sheffieldgewehre. So erzählen sie jedenfalls heute noch in den Tschai-chanas, den Teehäusern.

 

In der Zwischenzeit hielten sie mit ihren Gewehren die Herrschaft der jeweiligen Schahs hoch oder brachten sich gegenseitig um. Sie trieben die Iwans mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes und vieler US $ wieder aus dem Land. Schließlich kommt ein Paschtune mit ein bisschen Tee, Zucker, Nan (Fladenbrot - ein Vollnahrungsmittel) und ein paar Zwiebeln aus. Er rennt mit Ausrüstung die Berge hoch ohne zu schwitzen und beschießt von oben bequem die in Kabul landenden Flugzeuge. Keine noch so moderne Armee der Welt kommt da hinterher.

 

Als ihnen die Stingerraketen (Fire-and-Forget-Waffen) in die Hände gespielt wurden, war auch das Schicksal der Russen bitter besiegelt. Die wollten nur den schon immer ersehnten Zugang zu einem warmen, eisfreien Meer.

 

Dann kamen die Amis. Die Paschtunen nennen sich nun Taliban und können sich von ihren Gewehren immer noch nicht trennen; sie kennen nichts anderes. Besiegt sind sie noch lange nicht. Geld spielt keine Rolle. Opium gibt es z. Z. überall oder die wahibitischen Herrscher in Saudi Arabien werden einfach erpresst.

 

Keiner - seit Dschingis Khan - bringt da Ordnung rein. Auch nicht die vielen deutsche Soldaten in Kundus.

Ein hundsgefährlicher, bis an die

Zähne bewaffneter afghanischer

Krieger, umgeben von unendlich

vieler Munition

Story

 

Einmal wollte Hadschi Mohammad

das schlimmste deutsche

Schimpfwort wissen. Adhoc fiel nur

ein: " Du Schlawiner".

 

Irgendwann war es so weit.

Hadschi Mohammad stürmte mit

rollenden Augen und aufs Äußerste

gereizt auf einen Deutschen los und

schrie ihn an: "Du Schlawiner!" Und

der fiel fast um, aber vor lachen...

Frauen in Afghanistan

Die Aufnahme entstand am 15. Mai 2005 beim jährlichen "Karneval der Kulturen" in Berlin-Kreuzberg. Die Dame

lief im endlos langen Festumzug unter "A" wie Afghanistan mit. Hier ist sie von ungefähr einer Million Leute

gesehen worden. Im Land selbst bekommt man eine Frau so nicht zu sehen, früher kaum, jetzt schon gar nicht.

Da konnte man noch so lange dort gelebt haben. Es fällt schwer bei diesem Thema objektiv zu bleiben, auch wenn man es sich fest vornimmt.

 

Gibt man > Frauen in Afghanistan < bei Google ein, werden mehr als 2 Millionen Einträge angezeigt. Was bleibt

da noch übrig, als sich an ein paar Beobachtungen und Erlebnisse zu erinnern

Noch ein paar Leute

Die afghanische Geschichte seit dem Einfall von Dschingis Khan im 13. Jht. ist zu 80% sehr gleichförmig

verlaufen: Hier einige Beispiele: Der Nachfolger/das nachfolgende Regime/Unbekannt bringt den Vorgänger

einfach um...

 

Hier wird es nie Frieden geben. Warum? Im Frieden sind Krieger arbeitslos! Und viele sind immer noch

Krieger seit dem Einfall der Mongolen...

Amanullah Khan, Afghanischer König 1919-1929, Paschtune. Sein Vater Habibullah

(herrschte seit 1901) wird am 20.02.1919 bei Dschelalabad ermordet. Amanullah ernennt

sich selbst am 07.06.1926 vom Emir zum König. Nach dem Vorbild Atatürk wollte er

Afghanistan reformieren. Zu schnell, zu ungeschickt. Taucht in den "Golden Twenties" in

Berlin auf, Schlager und Witze werden hier über ihn gemacht. Sein Thron kippte am

14.01.1929. Starb am 20.04.1960 in Rom.

Mohammad Nadir Shah, Paschtune, seit 15.10.1929 König und am 08.11.1933 im Alter von

45 Jahren erschossen von einem Schüler der deutschen Nedschatschule in Kabul. Der

Shah hatte nämlich seinen Vater genau ein Jahr vorher umbringen lassen, worauf ein

Student in Berlin im Juni 1933 den Botschafter, den älteren Bruder Nadirs, Mohammad Azzis,

nun seinerseits umlegte.... na ja, usw. Geschichte ist wirklich spannend in dieser Ecke der

Welt.

Zahir Shah, 1933-1973 der letzte König Afghanistans, Paschtune, und seit der Befreiung

von der Talibanherrschaft nun wieder gefragt, ist der älteste Sohn Nadir Shahs. Er wurde

noch am Tag der Ermordung 19-jährig zum König gekrönt. Viel hat er für das Land getan

und der Kreislauf des Mordens und ermordet werden hätte endlich durchbrochen werden

können, wenn sich die Kommunisten nun nicht eingemischt hätten...

Info

Literaturhinweis

 

Neben

Fundstellen im

Internet (Bilder):

Max Klimburg:

"Afghanistan,

Land im

historischen

Spannungsfeld

Mittelasiens",

1966, Austria-

Edition Wien

Story

 

Bei Arbeiten an der Nebenstellenanlage im Shahpalast im Herbst 1970 standen plötzlich

zwei aufgeregte Soldaten hinter uns. Sie führten uns zu einem Aufbau auf dem Dach.

Unten befanden sich die sehr hohen Repräsentationsräume, oben die Wohnräume. Als die

Tür zu dem Aufbau endlich geöffnet war, zeigten sich riesige, nie gesehene Schütze,

gusseiserne große Räder, trockene Stahlseile. Offensichtlich ein Aufzug. Aber in welchem

Zustand: überall Staub, Taubendreck, ein altes Rattennest.

 

Die Askas sprachen nur Paschtu, Azzis übersetzte das wenige was sie wussten. Klar war:

da steckt einer fest. Auf dem großen Rad stand "Made in Belgique, 1886" und das schien

gleichzeitig das letzte Jahr der Wartung gewesen zu sein. Bestimmt ein Geschenk an einen

der früheren, technikverliebten Potentaten. Die Kontakte der Schütze, daumennagelgroß,

die Federn mit 1 kg Spannkraft: also saubermachen. Dann funkte es, das Rad drehte sich,

unten ratterte ein Gitter zur Seite.

 

Wochen später Anruf aus der deutschen Botschaft. Schlechtes Gewissen. Es hatte sich

schon mal einer über einen rasenden roten Käfer im Stadtbild beschwert? Dieses Mal aber

war ein Dankschreiben des Außenministeriums und ein Geschenk angekommen: Ein

Paradesäbel eines Generals, schön ziseliert und mit Messingeinlegearbeiten versehen.

Daoud Khan, ein Vetter des Zahir Shahs putscht sich am 17. Juli 1973 an die Macht. Zahir

Shah ist auf Urlaub in Europa, als seine Regierung durch einen Militärputsch mit Hilfe PDPA

(Afghanische Kommunistische Partei), gestürzt wird. Von den 2 beteiligten russischen

Panzern fällt einer in den Kabulfluss. Daoud Khan ruft die Republik aus und sich zum

Präsident. Dafür wird er 1978, als er den Russen nicht mehr so richtig passt, auch

folgerichtig - ermordet.

M. N. Taraki kommt 1978 durch Putsch der kommunistische "Demokratische Volkspartei" an

die Macht. Schon der Name der Partei riecht furchtbar nach Ostblock: Heißt den

Demokratie nicht Volksherrschaft...? Was soll`s: Nach einem Jahr wird er eh ermordet.

Amin wird im September 1979 Nachfolger von Taraki. Er wird schon im Dezember 1979 -

nein: falsch geraten! Er wird nicht ermordet. Er wird nur hingerichtet!

Babrak Karmal wird im Dezember 1979 eingesetzt. So kann es ja nicht weitergehen und er

ruft die Sowjets mit starken Truppenverbänden ins Land. Die werfen erst einmal ein paar

Handgranaten in den Kabelkeller der Vermittlungsstelle City damit keiner mehr ins Ausland

telefonieren kann. Ist wohl bei "Befreiungsaktionen" so üblich, wenn man auf westliche

Technik trifft und damit nicht so umgehen kann. Karmal stirbt am 01.12.1996. An? Neu

wäre: Altersschwäche!?

Story

Der Widerstand im Kleinen blühte. Im Farzi Dari spricht sich das "K" in Karmal ganz hinten

und tief unten in der Kehle als knackendes "Q" mit "Ch" (oder umgekehrt?) aus. Eine kleine

Lautverschiebung und es hieß "Harmal" = Esel.

 

Das Postministerium war zur Hälfte immer noch westlich eingestellt. Es gab ja keine zweite,

kommunistische Technikerriege, die man einfach auswechseln konnte. Zwar hatte die DDR

angeboten, alle Vermittlungsstellen kostenlos gegen ihr System auszuwechseln, aber so

richtig konnten sie sich nicht durchsetzen.

 

Mitten in der nordafghanischen Steppe, in Shibergan, durfte sie ein Musteramt hinstellen.

Große Erfahrung hatte der Arbeiter- und Bauernstaat in solchen oder tropischen Gebieten

im Export von Technik nicht. Grinsend wurde von den alten Freunden berichtet, dass genau

in der Nacht vor der Einschaltung, als der Staubsturm kam, ganz aus Versehen die Tür

nicht richtig zu war.... Man konnte schon immer in Afghanistan genau zwischen VW und

Trabbi und zwischen Brüdern und Freunden unterscheiden.

 

Das Telefonnetz in Kabul hatte 1984 viele Fehler. Das Land war für solche Fälle, wo ein

externer Experte angeblich nötig war, gerüstet. Schließlich hatte man in Marbella, Spanien

(sik!) mal den Beitritt zur Asian Pazific Telecommunity erklärt und Beiträge gezahlt. Der

Experte konnte aus jedem Land kommen: Nur aus dem richtigen Deutschland sollte er sein

und wurde namentlich angefordert - was die Amis natürlich nicht wissen durften.

So erfolgte die Einreise eben über Bangkok, Thailand - Delhi, Indien. Dort war die einzige

Botschaft der westlichen Welt, die noch Visa erteilte. Kalkuliert von den Thais: Eine Woche,

benötigt 3 Stunden (Bakschisch + Sprachkenntnisse). Genau in diesen Tagen flog die

Chemiefabrik in Bohpal, Indien in die Luft.

 

Die Ariana Afghan Airlines flog einmal die Woche und es war schon immer komisch, beim

Landeanflug auf Kabul aus dem Fenster zu schauen und die Berge über sich zu sehen. Die

Jungs vom Zoll/KGB hatten wohl das klitzekleine Sonyradio 7600D noch nie gesehen und

den Wolf im Schafsfell nicht erkannt: So ein bisschen aufgelötet ist jede Frequenz - wirklich

jede - zu empfangen. Die russischen Panzer sendeten übrigens hundsgewöhnlich auf UKW.

 

14 Jahre lang die Sprache nicht gesprochen. Aber als der Gepäckträger für 10 m

Koffertragen so viel Afghani haben wollte.... na, da waren als erstes die Schimpfwörter

wieder da: Entschuldigung! Von der Botschaft war jemand da der bestätigte, dass niemand

angekommen war. Von denen, die den Experten angefordert hatten, war nichts zu sehen.

Die fielen aus allen Wolken, als jemand, der sich in Kabul ja auskannte, am nächsten

Morgen dort zu Fuß zur Arbeit erschien. Das beste Auto, was es noch gab, stand fortan

samt Fahrer zur Verfügung.

 

Na ja, heikel war der Job schon etwas. Schließlich gab es Marshall Law und Crufew Hours

und hin und wieder flogen ein paar Raketen ungezielt ins Stadtbild. Weiteres siehe hier:

Arbeit.

Überall im Stadtbild nach dämlichstem Konzept des Kommunismus

Personenkult in Reinkultur. Hier ein riesiger Karmal (an der Fassade

der Blutbank) über dem Krankenbett eines bestimmt verdienten

Verletzten des Volkes bei der 103% Erfüllung seines

Genesungsplanes.

 

Vielleicht wäre der Kommunismus weiter gekommen, wenn er das

Volk nicht für so blöd gehalten hätte und auf diese Plakate und

roten Spruchbänder verzichtet hätte.

Dr. Najibullah, Arzt, Paschtune, 1947-1996. Der moskauhörige Chef der Geheimpolizei löst

1986 Karmal ab. Wie er stirbt? Er wird öffentlich aufgehängt und zur Schau gestellt. Der

Schutz der UNO half ihm nicht mehr viel. Sowjetunion wird von Afghanistan besiegt, totaler

Rückzug der Sowjets am 15.02.1989. Die Grabenkämpfe im Machtvakuum gehen los. Erst

jetzt wird Kabul zerstört.

Info Literaturhinweis

 

Die besten Hintergrundinformationen gib das Buch "Die Bärenfalle - Der Kampf

der Mudschahedin gegen die Rote Armee" von Mark Adkin und Mohammed

Yousaf, Barrett Verlag, Düsseldorf, 1992. Der pakistanische

Geheimdienstoffizier Yousaf im Range eines Brigadegenerals war 4 Jahre lang

zuständig für die Operationsplanung der Mudschahedin im Kampf gegen die

Russen. Er kennt die Herren auf der linken Seite hier meist persönlich.

 

Die Amerikaner wären ohne Leute wie ihn in diesem Teil der Welt hoffnungslos

verloren gewesen. Die 15 (?) Geheimdienste der USA kannten zu Beginn der

sowjetischen Okkupation wohl weder die Clanchefs mit Namen noch deren

Sprache. Die Pakistaner haben für sie die immensen Summen verteilt, sie

haben aufgepasst, dass die Warlords auch manchmal gegen die Russen und

nicht nur untereinander kämpften, und haben für die richtigen Waffen gesorgt.

Den Wendepunkt brachten dann die Stingerraketen. Sie brachen das Rückgrat

der Roten Armee - die Kampfhubschrauber.

 

Um den Rückzug der Sowjets einigermaßen geordnet vor der Weltöffentlichkeit

erscheinen zu lassen, veranstaltete irgendein Geheimdienst das größte

Feuerwerk, das Pakistan je erlebt hat: Der gesamte Munitionsvorrat für den

Krieg in Afghanistan flog auf einmal in die Luft. Im April 1988, in Ojhir bei

Rawalpindi. Tagelang explodierten 10.000 Tonnen Munition, 30.000 Raketen,

Millionen Patronen, Tausende Granatwerfergeschosse, Stingerraketen.

Burhanuddin Rabbani, Professor der Linguistik (spricht 6 Sprachen), Tadschike, Führer der

Hezbi Jamiat-e-Islami (Islamische Gesellschaft) wird 1992 zum Präsidenten gewählt. Die

Mudschahedin nehmen Kabul ein und gründen den Islamischen Staat Afghanistan.

Am 21. Dezember 2011 wurde er in seiner Wohnung im Diplomatenviertel von Kabul unweit

der Deutschen Botschaft in die Luft gesprengt. Ein Vertrauter hatte sich eine Bombe in den

Turban gewickelt und gezündet. Tadschiken wurden von Paschtunen nie gelitten: Sie

konnten Schreiben und Lesen, hatten den Handel in der Hand...

Gulbudin Hekmatyar, Paschtune mit eigener Armee, geb. 1946, wird im

Juni 1996 Oberhaupt der Hezbi-e-Islami. Erst kämpfte er gegen die

Sowjets mit seinen Mudschahedin, wurde 1993 Premierminister nachdem

er einen Friedenspakt mit Rabbani unterzeichnet hatte, wurde abgesetzt,

kam 1996 noch mal kurz auf den Posten zurück.

Nach der Einnahme Kabuls im selben Jahr floh er in den Iran. 2001

schloss er sich Osama bin Laden an, 2002 rief der den Dschihad gegen

die USA via Radio aus - woher weht heute der Wind?

Verblüffend: Es lebt auch 2015 noch!

August 2015

Mullah Omer, der Führer der Talibanregierung kommt mit der

Unterstützung der Talibanmelizen und der Pakistani am 27. September

1996 an die Macht und treibt den gewählten Präsident Rabbani und seine

Regierung aus Kabul hinaus. Der "Einäugige" lässt Najibullah nach allen

Regeln der seltsamen Talibanfrömmigkeit grausamste öffentlich aufhängen.

Noch im Mai 2011 haben die Amerikaner für den Einäugigen 10 Millionen

US-Dollar Kopfgeld ausgesetzt: Dead or alive.

 

Im Juli 2015 lässt die afghanische Regierung verlauten, dass Mullah

Omar wahrscheinlich schon 2013 in Pakistan an Schwindsucht gestorben

ist - und nicht an 10 Mio. Dollar. Man wollte das in Pakistan offensichtlich

geheim halten, was ja auch 2 Jahre lang funktioniert hatte. Dem Mullah

traute man einen großen Einfluss auf die geschwächten Taliban zu.

Sollte das zutreffen - hier weiß man ja nie was Wahrheit ist - haben sich

alle Geheimdienste der Welt lächerlich gemacht. Die wollten ihn unbedingt

haben, weil er u. a. mit Osama-bin-Laden befreundet war.

 

Herausgekommen ist die Nachricht vom Tode, weil Anfang August 2015 in

Murree nahe Islamabad Friedensgespräche zwischen der afghanischen

Regierung und den Taliban stattfinden sollen.

 

Der Tod so um 2013 ist jetzt bestätigt. Seine Anhänger fühlen sich

betrogen, der neu gewählte Mullah Akhar Mansur wird die Taliban nicht

einigen können.

 

Der IS (Islamischer Staat, hier "DAESH" genannt) gewinnt die Oberhand,

wie die Anschlagserie in Kabul im August 2015 schon zeigt.

Damit dürfte Afghanistan für lange Zeit verloren sein. Wenn sich

ersteinmal die dreckigen Zausel mit ihrer selbstgebastelten

Religionsauslegung hier von Jungfrauen träumen...

Mai 2016

Am 10.05.2016 tauchten die ersten Gerüchte auf. Der brutale Schlächter Mullah Achtar Mansur – er und seine Taliban sollen in dem einen Jahr 11.000 Zivilisten und 5.500 Soldaten und Polizisten umgebracht haben – sei  von einer amerikanischen Drohne auf der pakistanischen Seite (sie gewähren den Verbrechern ein Rückzugsgebiet) der Grenze im Auto nahe dem Khyberpass samt Beifahrer erwischt worden sein. Kurz darauf tauchen im Netz Bilder des Wracks auf. Pakistan protestiert, Afghanen und Taliban bestätigen mittlerweile den Tod.

 

Es ist schon eigenartig. Die Amis finden unter tausenden bärtigen und gleich aussehenden Zauseln den richtigen und ein vollbesetztes Flugzeug verschwindet unbemerkt vom Himmel über dem Indischen Ozean.

 

Der neue Talibanchef heißt jetzt Mullah Haibatullah Akhunzada, soll schon bei der Gründung der Taliban dabei gewesen sein. Er sei Religionsgelehrter und Richter. Die schnelle Ernennung/Wahl soll offensichtlich Machtkämpfe vermeiden. Geht jetzt das Schlachten weiter?

Abdul Raschid Dostum, Usbeke mit eigener Armee, schmiedet eine

Allianz zwischen der Regierung, Hezbi Wahdat und sich. Jetzt wird es

richtig schlimm für die Afghanen. Es gibt grobe

Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban. Die Frauen werden

unterdrückt, müssen vollständig verschleiert sein, dürfen nicht mehr zur

Arbeit gehen, nicht ohne männliche Begleitung rausgehen. Männer

werden gezwungen, sich Bärte wachsen zu lassen.

Buzkashi, der afghanische Nationalsport wird verboten.

Die Sowjets machten ihn zum General in der afghanischen Armee. Die

Taliban warfen ihn 1997 aus seinen Nordprovinzen heraus und er floh in

die Türkei. 2001 kam er zurück, wurde Minister unter Karsai und ist heute

noch in der Regierung vertreten,

Er ist einer der umstrittensten Personen im Land. Seine Truppen verübten

einerseits große Grausamkeiten gegenüber Paashtunen und gefangenen

Taliban aus. Anderseits baute er eine effektive Verwaltung und Wirtschaft

in Masar-e-Sharif auf, da er als Usbeke nicht islamisch geprägt ist. An der

Uni in Balch durften sogar Frauen studieren.

2014

Ahmed Schah Massud, Tadschike, der Führer der Taliban-

Opposition,"Nord-Allganz". Erlag am 12.09. 2001 den Verletzungen

eines Selbstmordattentates, das am 09.09. 2001 von zwei als

Journalisten getarnten arabischen Männern auf ihn verübt worden war -

genau zwei Tage vor den Angriffen der Al Qaida auf Amerika.

Der Attentäter hatte die Bombe im Turban versteckt. Na, die Rübe hat er

sich dann ja weggesprengt. Die 72 Jungfrauen sollen sich ja schon

gefreut haben...

Harmid Karsai übernimmt nach der Konferenz auf dem Bonner Petersberg am 05.12.2001

den Vorsitz der afghanischen Übergangsregierung. Er soll das Land in eine friedliche

Zukunft führen. Am 07. 10. 2001 beginnen die Amerikaner einen Luftkrieg gegen

Osama Bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Qaida in Afghanistan. Die Nordallianz nimmt

Kabul ein.

 

Von 2001 bis 2014 war er Präsident von Afghanistan - und er lebt noch!

Sayed Ahmad Gailani Paschtune, geb. 1932 in Kabul, Führer der Mahazi-

Milli-Islami (Islamische National Einheit) 1978 Nach dem Staatsstreich

der Kommunisten (DVPA/PDPA) verlässt er Afghanistan. In Peshawar

gründet er die "Mahaz-i Mily-i Islami-yi Afghanistan"* (Nationale

islamische Front Afghanistan], eine im Prinzip royalistische, moderat

islamische Partei. Gailanis Partei hat keine breite Basis. Unterstützung

erhält sie v.a. von afghanischen Geschäftsleuten im pakistanischen Exil

und auch von Pakistans Regierung; eine kleine Anzahl ihrer Mitglieder

kämpfte in Ost-Afghanistan.

Yunis Khalis Paschtune, Geistlicher, geb. 1919 in Gandomak, (Distrikt

Khugiani/Khogiani, Provinz Nangarhar) Führer der um 1980 gegründeten

Splitterpartei Hizbi Islami-Khalis (Islamische Partei), früher zusammen mit

Gulbaddin Hekmatiar. In den letzten Jahren des Krieges waren allein in

der Provinz Balkh vier Kommandanten der Jamiat (der Partei Ahmad

Schah Massuds) führend am Rauschgifthandel beteiligt, in Nangahar die

Kommandanten Rusadin und Hafisullah der Partei von Yunis Khalis. Im

Juni 1994 ruft sich Khalis selbst mal eben zum Übergangspräsidenten

aus. 2001 ist Khalis Verbündeter der Taliban und hält sich - wie meistens - in Pakistan auf. Im Okt. 2001 signalisiert er seine Unterstützung für Zahir Shah's Loya Jirga Friedensplan.

Abdul Rasul Sayaf. Als einziger Paschtune hat er sich klar zu Rabbani

bekannt. Führer der kleinen paschtunischen Gruppierung der Ittihad-i-

Islami Barai Azadi Afghanistan (Islamische Einheit für die Freiheit

Afghanistan. Der Einfluss des sunnitischen Fundamentalisten soll auf

finanzieller Unterstützung durch Saudi Arabien beruhen.

Er wusste von dem von dem Mord am 09.September 2001 an Mullah

Masud, zwei Tage vor 9/11.

Sibghatullah Mojaddedi 1925 *, Führer der Jabha-i-Najat-i-Milli

Afghanistan (Front zur Rettung der afghanischen Nation). War für zwei

Monate der erste Präsident Afghanistan bevor der die Macht an Rabbani

übertrug.

Wärend der Talibanherrschaft hielt er sich aus der Politik heraus. Die

wollte ihn dafür im März 2006 in die Luft sprengen was aber misslang.

Schließlich war er seit 2003 Vorsitzender der Loja Dschirga und hatte eine

Verfassung erarbeiten lassen. Für Taliban ist ja der Trend zum Zweitbuch

noch vollkommen unbekannt...

Abdul Ali Mazari , Hazara, 1946-1995, kämpfte gegen die Sowjetunion in

Zentralafghanistan und natürlich gegeneinander. Am 6.3.1995 Ausbruch

heftiger Kämpfe zwischen Rabbani -Truppen und Einheiten der Hizb-i-

Wahdat, die sich im westlichen Kabuler Stadtteil Kart-i-Se verschanzt

haben. Am 12.3.95 wird Mazari von den Taliban gefangengenommen, zur

Taliban-Basis nach Charasyab gebracht (25 km südlich von Kabul) und am

13.3. wird er und 9 seiner Gefolgsleute von den Taliban umgebracht. Das

Massengrab mit 22 ermordeten Hazaras wird am 30. 3. am südlichen

Stadtrand von Kabul entdeckt.

 

Eine Untersuchungskommission aus Vertretern von Hizb-i Wahdat, Harakati-

Islami und der Rabbani-Regierung soll das Verbleiben mehrerer hundert

Hizb-i- Wahdat-Kämpfer nach der Einnahme ihrer Stellungen durch die

Taliban klären. Die Taliban behaupten, Mazari und die 9 weiteren Führer

seiner Partei hätten an Bord eines Helikopters, der sie nach Kandahar

fliegen sollte, einem der Bewacher das Gewehr entwunden und den Piloten

verwundet. Der Helikopter sei Nahe Ghazni notgelandet und im folgenden

Gefecht seien Mazari, seine 9 Wahdat-Kommandanten und 6 Taliban-

Wächter getötet worden. Die Wahdat indessen beschuldigt den

Kommandanten der Taliban in Charasyab, Mazari gefoltert und ermordet zu

haben.

Die Herren auf der linken Seite sind

die offiziellen Machthaber in der

Geschichte Afghanistans. Sie

wurden/haben sich (selbst-) ernannt,

haben geputscht, sind selten gewählt

aber dafür meist ermordet worden.

Die Herren auf der rechten Seite

sind die Warlords und vertreten oft

lokale Interessen. Sie haben meist

bis an die Zähne bewaffnete

Privatarmeen. Geld lässt sich vor

allem mit Waffenhandel, Opium und

Schmuggel verdienen. Pure

Humanisten sind wohl nicht

darunter. Die Auswahl ist

vollkommen willkürlich. Aber eines

eint sie: Sie wollen an die Macht!

Info Loya Jirga

 

Die Loya Jirga ist die

traditionelle Versammlung aller

Stammesfürsten. Das Wort

kommt aus dem

Paschtunischen und bedeutet

"Großer Kreis". Womit sie sich

derzeit beschäftigen und wie

weit eine innerafghanische

Lösung noch entfernt ist, mag

der folgende Bericht vom

01.01.2004 verdeutlichen:

 

231 von 502 Delegierten der

Loya Jirga boykottierten eine

Abstimmung aus

unterschiedlichen Gründen (u.

a. Burhanudin Rabbani und

Siddiq Chakari von der Jamiate-

Islami). Einige wollten nicht,

dass Pashtu Nationalsprache

wird, andere wollten die

Nationalhymne in

verschiedenen Sprachen oder

sie boykottierten, weil

Sibghatullah Mojadedi sie als

Atheisten beschimpfte. Die so

Beschimpften hatten das Wort

ISLAM in der

Länderbezeichnung abgelehnt

(Islamische Republik

Afghanistan). Danach folgten 2

Tage der Konfusion. Viele

Delegierte beklagten, dass das

Procedere unklar und unfair

sei.

Info Taliban

 

Talib heißt auf arabisch

Student, plural Taliban.

Man muss sich nur die

Millionen afghanischer

Flüchtlinge in den

pakistanischen Städten

Peshawar, Quetta oder

Karachi vorstellen: wenn da

einer wie der Militärdiktator Zia

ul-Haq (1977-1988) kommt

und kostenlos Bildung in

Religion, Kleidung Essen verspricht, wer schickt da nicht seine Söhne hin? Spielt da

das bisschen

Militärausbildung dann noch

eine Rolle?

 

Nun ist Pakistan schon immer

mehr als Pleite. Wo kam und

kommt also für die

konservativen Koranschulen

(Madrasa) vom Islamischen

Theologenverein (Dschamaatululluma-

e-Islam) - hier wird

sunnitische Rechtgläubigkeit

gelehrt - das Geld her? Aus

Saudi Arabien!

 

So nahm die Bewegung der

afghanischen Taliban ihren

Anfang in Pakistan. Und von

hieraus, aus den

Paschtunengebieten im Süden

des Landes, liefen im Januar

1995 die ausnahmslos

paschtunischen "Studenten"

dann auf Kabul los.

 

Schade, wenn man bedenkt,

was man sonst noch alles in

Schulen lernen kann.

Info Mudschahedin

 

Mudschahedin, (oder

Mudschahedin) sind

islamisch-fundamentalische

Glaubenskrieger - so

wollen sie jedenfalls

gesehen werden.

Sie gehen auch schon

mal gegen Taliban vor

oder umgekehrt. 1997

massakrierten

Mudschahedin in Masar - e Sharif an die 1000

Taliban.

 

Da erhebt sich

unweigerlich die Frage:

Wer mordet denn nun für

den richtigen Allah/Gott?