BERLIN - MITTE

Berlin

Seite        von 71

25

Staatliche Museen zu Berlin - Museumsinsel und Dom

Bode-Museum            Pergamonmuseum            Neues Museum            James-Simon-Gallerie           Altes Museum

Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie im schönsten Morgenlicht um 8:45 am 10. August 2014

Eigentlich unvorstellbar das die Stadt um diese Zeit noch schläft. (22. Mai 2016, kurz vor 7 Uhr)

Der Bau

Dieses Bauwerk wurde von 1867 bis 1876 errichtet. Der Entwurf stammt von Friedrich August Stüler. Nach seinem Tod 1865 wurde es von Johann Heinrich Strack vollendet.

 

Der Stil wird mit ausgehenden Berliner Spätklassizismus und beginnender Neorenaissance beschrieben. Die Säulen des Giebels und die umlaufenden Halbsäulen sind einem griechischen Tempel und das gewaltige Treppenhaus  einem Theater oder Schloss nachempfunden.

 

Oben auf der Freitreppe reitet Friedrich Wilhelm IV. dahin.

Die Austellungen

In der Alten Nationalgalerie werden Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeiers, des Impressionismus und der beginnenden Moderne ausgestellt. Sie gehören zur Sammlung der Nationalgalerie.

 

Die wichtigsten Werke der Nationalgalerie des 19. Jahrhunderts werden  seit der Wiedervereinigung hier ausgestellt. Im ersten Stockwerk sind Skulpturen und berühmte Bilder von Menzel  (Eisenwalzwerk, Flötenkonzert Friedrich des Großen) zu sehen.

 

In der zweiten Etage hängen Bilder von Èduard und Claude Manet, Renoir, Liebermann, Corinth und Césanne.

 

Der Höhepunkt im 3. Geschoss ist der Mönch am Meer von Caspar David Friedrich und die Prinzessengruppe von Schadow. Schinkel ist ebenso mit wunderbaren Bildern vertreten.

Die Kolonnaden

Drei Jahre lang wurden die vollkommen maroden Kolonnaden für 20,7 Millionen Euro restauriert. Seit Juni 2010 sind sie wieder zugänglich. Sie umschließen die Kolonnadenhof auf drei Seiten.

 

Der Kolonnadenhof ist jetzt als zentrale Freifläche der Museen ausgewiesen. Dabei geht der Entwurf von 1880 auf einen Schüler von Josef Peter Lenné, den Gartenbaumeister Neide zurück.

Die Prinzessinnengruppe

Johann Gottfried Schadow schuf die Prinzessinnengruppe zwischen 1795 und 1797. Erst in Gips und dann lebensgroß in Marmor. Das hier ist das Original. Die Kronprinzessin und spätere Königin Luise steht standesgemäß etwas vor ihrer Schwester Frederike.

 

Das Doppelstandbild gilt, zusammen mit der 1793 geschaffenen Quadriga, als das Hauptwerk Schadows. Die Prinzessin Luise von Mecklenburg-Streltiz war 17 und ihre Schwester 15 Jahre alt als sie Modell standen. Luise heirate am 24. Dezember 1793 im Berliner Stadtschloss Kronprinz Friedrich Wilhelm III.

 

Königin Luise wurde zur Legende in Preußen. Sie erfuhr eine fast hymnische Verehrung, sozusagen eine frühe Lady Di. Luise ist im Mausoleum im Park Charlottenburg begraben.

„Der Denker“ ist die berühmteste Plastik von Auguste Rodin. Das Original ist 72 cm hoch und steht im Musée Rodin in Paris. Unzählige Kopien sind weltweit zu finden. Modell stand zwischen 1880 und 82 keineswegs ein Intellektueller, sondern ein Preisboxer aus dem pariser  Rotlichtmilieu.

Die "Venus Italica" nach Antono Canova

wurde zwischen 1845 und 1864 in

Bronze gegossen.

 

Der Bildhauer schuf sie zwischen 1815 und 1822 aus Marmor. Die schöne Bronze ist hier  in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel zu Berlin ausgestellt.

 

Der italienische Bildhauer lebte von1755 bis 1822. Es dürften unzählige Abgüsse dieser

Figur weltweit geben.

 

Eine aus Gips steht lebensgroß im Garten des Schlosses Glienicke.

Pierre-Auguste Renoir:

 

Im Sommer