BERLIN - MITTE

Berlin

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Alles Mitte, oder was?

Vom Schloss Bellevue zum Hackeschen Markt

Nördlich des Straßenzuges 17. Juni/ Unter den Linden

Aufnahmen aus 2002

Berlinfoto: Hauptbahnhof im Bau

He, Jungs! Mit den Dichtungen braucht ihr euch keine große Mühe zu geben. Die Nebelkrähen ruppen sie eh wieder raus!

Gut durchdachte Baustellenlogistik mit eigenen Straßen

Der Bau erfolgte mit laufendem Betrieb. Die S-Bahn hielt als erstes...

... die ICE´s 2002 noch am Bahnhof Zoo.

Das Café Paris Moskau war das einzige Haus weit und breit

Erinnern Sie sich? Mehdorn hieß er, Hartmut Mehdorn. Der Arme wurde ja fast zum Synonym für halbfertige Sachen.

Die Bahn für die Börse, die S-Bahn komplett fertig machen, das Dach hier kürzer, Air Berlin auch nicht wasserdicht hinbekommen und der BER raucht auch nicht richtig. Kann ja jedem mal passieren!

Der Bahnhof war eine gewaltige Baustelle. Wäre der Druck für die Eröffnung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nicht so groß gewesen, hätte man die Schienen gleich richtig verlegt, wer weiß, es wäre billiger geworden. Er funktioniert jetzt jedenfall und ist ziemlich einzigartig auf der Welt.

In Europa ist es der größte Turmbahnhof (vom Bau her). Der Kreuzungsbahnhof (betrieblich) hat 5 Ebenen auf einer Grundfläche von 430 x 430 Meter.

Vom untersten Gleis bis zum obersten sind es 25 Meter. Die werden durch 54 Rolltreppen, 6 Panorama- und 10 weitere Aufzüge verbunden - Treppenstufen soll ja auch gehen!

800 Menschen haben hier einen Arbeitsplatz gefunden. Darunter 375 Mitarbeiter der Bahn. Auf 15.000 qm sind 80 Einzelhändler auf 3 Ebenen untergebracht.

Eröffnet wurde der Bahnhof am 26. Mai 2006 rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft.

Aufnahmen aus 2004

Noch ziemlich unfertig alles in 2004. Ist auch ein schwieriger Baugrund. Viele Tunnel unterqueren die Spree. Da läuft schon mal einer voll. Es ist ein gewaltiges Bauwerk. Die Zeit wird knapp bis zur Fertigstellung.

Aufnahmen aus 2006

Ziemlich viele Fenster zum putzen

Haupthalle

Es mutet eigenartig an: So viel Bahnhof für so wenig Leute in der Anfangszeit. Rund um den Bahnhof wohnen oder arbeiten noch nicht viele. Auch ist die Stadt schlecht angebunden. Nur die S-Bahn und wenige Buslinien führen her.

Ob die Bundesbediensteten alle mit der Bahn kommen, ist nicht so sicher. Der Touristenboom hatte 2006 noch nicht richtig eingesetzt. Und Mehdorn arbeitete mit allen Tricks. Der traditionelle Bahnhof Zoologischer Garten wurde vom Fernverkehr abgekoppelt, um hier den teuer vermieteten Geschäften wenigstens einige Kunden zuschanzen zu können.

Huch! Da unten fährt ja auch noch ein ICE!

8 Gleise hier unten auf Ebene - 2. Es ist der 16. November 2006 um 13:00 Uhr - und nicht gerade viel los...

...auf Ebene 2 + auch nicht. Hier sind je 2 Gleise für die Fern- Regional- und die S-Bahn (Gleis 11 - 16)

Der Berlin-Warschau-Express ist schon wieder eingestellt.

Ganz langsam waren jetzt auch wieder Straßen zu erkennen. Die Gebäude hinten gehören zur Charité.

Aufnahmen aus 2007

Das weltweit größte Saurierskelett eines Brachiosaurus 2007 in der Eingangangshalle

Bahnhof auf zuwachs. 24.Mai 2007, 15:04 Uhr: leer!

Als das Narturkundemusem für 18 Mio. neben an in der Invalidenstraße renoviert wurde, stellte man das größte Saurierskelett der Welt hier auf - und es wirkte in der großen Halle gar nicht. Das der Brachiosauruskopf 13,27 m über der Erde schwebt, kommt hier einfach nicht zur Geltung.  

 

Es war ein Versuch, den Bahnhof attraktiver zu machen. Nirgends war zu lesen, wie viele Leute täglich hier vorbei kamen. Egal, wann man hier war, der Bahnhof war leer und die Geschäfte natürlich auch. Es fehlte das Gewimmel von Hamburg, Frankfurt, München. Kein Wunder, der Bahlhof steht noch lange mitten in einer Einöde und nicht im historisch gewachsenen Zentrum wo viele Leute wohnen.

Größere Kinder durften 2007 direkt am Hauptbahnhof noch Sandburgen bauen

Berlinfoto: Nachts am Hauptbahnhof (2008)

Aufnahmen aus 2008

So langsam gehört der Bahhof dazu, wenn die Gegend auch noch wüst aussieht (Mai, 2008)

Haupteingang, Südseite (Sept. 2008)

In dem springenden Pferd die Bahnhofsuhr, Nordseite (Sept. 2008)

Das Spreeufer südlich des Bahnhofes (Sept. 2008)

Gut, es ist Ende Oktober. 19:30 Uhr. Ist es für einen so großen Bahnhof nicht immer noch viel zu leer?

10.Mai 2008. 21 Uhr, HDR-Foto. Noch steht kein Haus am Washingtonplatz vor dem Haupteingang

Berlin ist schön - auch direkt gegenüber vom Hauptbahnhof... (Mai 2008)

... und ruhig, gleich neben dem Hauptbahnhof

Ach ja, und hin und wieder fährt auch mal ein Zug hier

Hat sich ganz schön verändert hier: Juli 2015

Aufnahmen aus 2010

Wartung muss sein

4. Mai 2010, 19:37 Uhr: Offensichtlich keine Rush hour

Sind schon alle zuhause...

Literaturverzeichnis Berlin