Costa Rica

 

 

Städte, Parks und Landschaften

Costa Rica

Seite      von 108

14

Dominical und Baru

So, wie das Pueblo Dominical, sehen alle Dörfer in Mittelamerika aus. Die Aufnahme ist vom Februar 2017, die Hitze ist nicht zu sehen. Am frühen Vormittag sind es 32°C. Ein paar Grad werden noch dazukommen. Die Backpackers schlafen noch und träumen von dem Schnee denen ihnen Abends die Kolumbianer verkauft haben.

Goldseidenspinne - Nephila clavipes, Weibchen

Goldseidenspinne - Nephila clavipes, Weibchen, Unterseite

Die Spinne war der Grund, Dominical immer wieder anzufahren. Zwischen 2002 und 2006 gab es in Dominical fast keinen Autoverkehr und in jeder Hecke der weinigen Straßen waren die goldenen Gewebe der Goldseidenspinne  (Nephila clavipes) zu sehen. Auf beiden Bildern ein Weibchen. Jetzt, 2016, bekommt man nicht mal einen Parkplatz. Die nützlichen Spinnen sind weg.

Mündung des  RÍo Barú, der Ortsrand von Dominical

Dominical

 

Dominical wäre nicht weiter

erwähnenswert, gäbe es hier nicht viele junge Rucksacktouristen. Es

scheint, als bekomme man hier eher etwas vernünftiges zum Rauchen als etwas anständiges zum Essen.

 

Hinter Dominical wird es schöner.

Alles ist saftig grün, die hervorragende Straße schlängelt

sich zwischen Küstengebirge und

Pacific entlang.

Eigentlich bekommt man in den kleinen Geschäften alles

Das ist natürlich übel bei der Hitze nicht an dem offenen Müllwagen vorbei zu kommen

Mülltrennung

Bei der Aufnahme von 2016 hier ist noch nichts von Mülltrennung zu sehen.

 

2017 hat man damit angefangen. Zumindest sammelt man die unzähligen Wasserflaschen aus Plastik schon extra - wenn, wie beobachtet, auch nur wieder ein Camion zum Abholen kommt. immerhin: Ein Anfang ist gemach, wenn vielleicht auch noch lange alles auf eine Halde gekippt wird.

 

Es ist kaum vorstellbar, dass jemand die Plastikflaschen aus dem ganzen Land einsammelt und es irgendwo ein Recycling gibt.Schließlich fließt in dem ach so öko-grünem Land das Abwasser ungeklärt in die Flüsse-

Auffallen um jeden Preis (2017)

Eine Sorte mit blasgelben Fruchtfleisch kann man richtig fürchten lernen. Sie ist so sauer - was natürlich den Durst löscht - das der Gauen rechelrecht verätzt wird.

Verblüffend wie viele Ananassorten es gibt

Er versorgt die Bachpackers die durchaus zu Handeln verstehen

„Obstladen“ am Strand von Dominical. "Pipa" (unreife Cocosnuss) schmeckt

gut!

 

Wenn man Glück hat, liegt die Nuss auf Eis. Mit der Machete wird oben die Nuss geöffnet und ein Strohhalm wird hineingesteckt. Seit Jahren sollte man nicht mehr als 500 Colones ausgeben, ungefähr 1 US $.

All der Staub, die Gerüche, die Farben, das anscheinend so sorglose Leben: wer im grauen und kalten Februar bei uns da keine Sehnsucht bekommt, kennt die Tropen nicht.

Na bitte, man (besser Frau) kann auch einen Schaufensterbummel machen

Die Straße südlich von Dominical

Baru

 

Von Jacó bis zur panamaischen

Grenze sind es ungefähr 320 km. Die

Fahrt geht über Parita nach Quepos

bis Dominical. Diese ersten 100 km

führen nur an genetisch identischen

Ölpalmen in endlosen Plantagen vor

bei.

 

Das war einmal wertvoller

Küstenregenwald. Was müssen da

mal für Tiere gelebt haben! Die

Vernichtung von Biodiversität auf der

ganzen Welt ist ungeheuer.

 

Ölpalmenplantage

Baru

Kurz vor Dominical gibt es einen

Park. Ohne Guide sieht man nichts

im Wald. Am Park führt ein kurzer

Weg ans Wasser. Hier ist einer der

schönsten Strände der Welt. Bis

zum Horizont ist niemand zu sehen.

 

Strand bei Baru