Handbuch der Malediven

Fische der Malediven

Kapitel 2: Knochenfische

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Ordnung der Kugelfischverwandten -  Tetraodontiformes

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Familie Drückerfische -  Balistidae

Fortsetzung: Drückerfische -  Balistidae
Feilenfische werden auch Einstachler genannt weil sie wie die Drückerfische den ersten Strahl der Rückenflosse aufrichten und genau wie diese, einrasten lassen können. Sie haben aber keinen Bauchstachel.

E: Indian triggerfish , F:Baliste manène, J: ?, D: Kalhu rondu

Größe: 25 cm, Tiefe: 1 m                        Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Indischer Drückerfisch  Melichthys indicus Randall & Klausewitz, 1973

Größe: 25 cm, Tiefe: 3 m               Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m

Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1995

Die Farbe des Indischen- oder auch Trauerdrückerfisches ist sehr schwer zu beschreiben. Bei jedem Licht sieht er anders aus. Ist er nun blau, blauviolett oder schwarz? Jedenfalls wirkt er sehr dunkel-was auch schon ein Erkennungsmerkmal ist. Wie nahe man ihm auch kommt, die Schuppen sind auch aus der Nähe nicht zu erkennen. Die Streifen an der Basis der Rücken- und Afterflosse sind schmutzig-weiß. Er wird 25 cm groß. Am besten ist er noch an der weiß gerandeten Schwanzflossenform von seinem engen Verwandten, dem  Melichthys niger , zu unterscheiden.

Er ernährt sich von Algen und Zooplankton. Der scheue Fisch lebt an den Außenriffen bis in Tiefen von 35 m wo er sich gerne in Höhlen aufhält.

Vorkommen: Indischer Ozean vom südlichen Roten Meer bis zum Westrand des Indo-Australischen Archipels.

Erst eine digitale Kamera mit 12 Megapixel löst diesen Fisch mit den dunklen Seiten auf (Bild oben und unten). Im 2. Bild hat der Blitz voll getroffen. Trotzdem ist aus dem Diafilm nicht viel heraus zu holen, genau wie auf dem Foto neben an. Das Schwarz der Fische ist so intensiv, dass es jedes Licht schluckt, nichts reflektiert.

Größe: 25 cm, Tiefe: 2 m                 Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Schwarzer Drückerfisch  Melichthys niger (Bloch, 1786)

E: Black triggerfish, F: Baliste noir, J: Tindoyomongara, D: ?

Größe: 30 cm, Tiefe: 2 m               Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998

Schwarzer Drückerfisch  Melichthys niger (Bloch, 1786)

Natürlich ist der Schwarze Drückerfisch in der deutschen Namensgebung blau. Von Ferne sieht er schwarz aus, aber aus der Nähe betrachtet und bei gutem Licht sind dunkelblaue, grüne und gelbe Töne zu entdecken. Die Streifen an den Basen der Rücken- und Bauchflosse sind leuchtend-weißblau. Seinen unsäglichen Namen hat er von der Tatsache, dass der geangelte Fisch am Tageslicht sofort gleichmäßig schwarz wird.

Der Schwarze Drückerfisch ist am Außenriff in den oberen Regionen anzutreffen wo er von Kalkalgen lebt, die es dort ja in Mengen gibt. Ausgewachsen erreicht er eine Größe von 35 cm.

Die dunkle Färbung des  Melichthys niger und auch des  Melichthys indicus   dürfte, so verblüffend es auch im ersten Augenblick klingen mag, der Tarnung dienen. Bei der grellen Sonneneinstrahlung am Riffdach gibt es auch harte und dunkle Schlagschatten unter den Korallen. Ein idealer Platz für ein fast schwarzes Tier, wenn es sich verstecken will oder muss.

Es ist das einige Foto, dass von dieser Art in all den Jahren gemacht werden konnte.

Vorkommen: Indischer Ozean.

Rotzahn-Drückerfisch  Odonus niger (Rüppell, 1836)

E: Redtoothed triggerfish, F: Baliste dents rouges, J: Akamongara, D: Vaalan rondu

Größe: 30 cm, Tiefe: 2 m                    Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Rotzahn-Drückerfisch  Odonus niger (Rüppell, 1836)

Größe: 25 cm, Tiefe: 2 m                 Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Der  Odonus niger wird im Deutschen auch Violetter Drückerfisch genannt. Er hat rote, manchmal rot-orange farbene Zähne oder auch weiße. Da er aber ziemlich scheu ist, hat man als Schnorchler oder Taucher nur selten eine Chance, ihm im freien Wasser ins Maul zu schauen.

So dürfte es gut sein, beide Namen zu kennen, denn seine Grundfarbe ist wirklich violettblau. Er soll überall im Indopazifik zuhause sein, aber auf den Malediven war er in den Achziger Jahren nicht auf jeder Insel anzutreffen. Dabei ist er durch den schwungvoll gegabelten, hellblau leuchtenden Schwanz leicht zu erkennen.

Besonders häufig waren sie in dieser Zeit auf Bathala und Ellaidhoo, nie auf Kuramathi, Eriyadhoo, Dhigufinolhu und Ari Beach. Das hat sich seit der Mitte der Neunziger Jahre geändert. Da sind sie in großen Schulen auch auf Kuramathi (Weihnachten 1998) zu finden. Ob das mit dem Korallensterben zu tun hat?

Eigene Beobachtungen zeigen, dass diese Art sein Gelege auch an einer sandigen Stelle an der Riffkante hat. Die ansonsten auf große Fluchtdistanz bedachten Drücker versuchen dann in aufopferndem Kampf selbst Schwimmer zu vertreiben. Das von mir beobachtete Tier kämpfte einfach gegen den Rest der Welt: wild vertrieb er mindestens 20 Artgenossen, mich, Papageifische, unzählige Junker, Doktorfische und was da noch so schwamm.

Wenn es dämmerig wird, orientieren sich die vielen hundert Tiere eines Schwarmes, die den ganzen Tag weit verteilt vor dem Riff kreuz und quer durcheinander schwammen, zum Riffabhang hin. Sie suchen in kleinen Höhlen und Löchern ihre Schlafplätze für die Nacht. Nach bewährter Drückerart spreizen sie den arretierbaren Rückenstachel und den Bauchstachel ab, um sich zu verankern. Oft sind die Löcher zu klein. Mit der Lampe nachts am Riff sieht man dann die auffallend gefärbten Schwanzsicheln herausragen. Der Allesfresser wird bis zu 50 cm groß. Hier auf den Malediven ist er mit 30 cm ausgewachsen.

Vorkommen: Tropischer Indopazifik.

Größe: 35 cm, Tiefe: 2 m                             Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993

So fallen die Schwärme in die Riffe ein und die einzelnen Fische suchen jede noch so kleine Höhle, hauptsache, der Kopf passt rein und der Rückenstachel lässt sich zum Verankern aufstellen.

Für die tagaktiven Fische ist es schwierig mit dem schwindendem Tageslicht einen geeigneten Platz für die Nacht zu finden.

So einfach vor dem Riff die Nacht verdösen geht nicht. Die Jäger sind viel zu hungrig.

Größe: 40 cm, Tiefe: 3 m                             Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993

Es sieht lustig aus wenn im letzten Licht überall die blauen sichelförmigen Schwänze aus den Spalten hervorschauen.

Größe: 35 cm, Tiefe: 2 m                     Vilamendhoo, Ari-Atoll, 1997

Leider ist kein Blitz in der Lage, mehrere Rotzahn-Drückerfische auf einmal in der Nacht auszuleuchten...

Größe: 30 cm, Tiefe: 5 m                              Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993

Gelbgesichtsdrücker  Pseudobalistes flavimarginatus (Rüppell, 1829)

E: Yellowmargin triggerfish, F: Baliste face jaune, J: Kiherimongara, D: Vilo rondu

Größe: 60 cm, Tiefe: 3 m                   Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1994

Gelbgesichtsdrücker  Pseudobalistes flavimarginatus (Rüppell, 1829)

Größe: 60 cm, Tiefe: 2 m                 Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1987

Die Schnauze ist im Gegensatz zum Tüpfeldrückerfisch nicht beschuppt. Erst unter den Augen befinden sich einige Reihen von Schuppen. Der Schwanzstiel ist mit 6 Reihen Stachelschuppen besetzt. Das Tier auf dem Foto oben war durch regelmäßiges Füttern fast handzahm und eigentlich immer zur Stelle.

Oft schwamm der Gelbgesichts-Drückerfisch auf den beiden Bildern oben wie ein folgsamer Hund kaum einen Meter neben her. Passierten im Wasser interessante Dinge, wie das Umdrehen von Korallenbrocken, war er auch nach einer Stunde noch da und das ungefähr zwei Wochen lang.

Kaum zu glauben, dass er genauso aggressiv wie der Tüpfeldrückerfisch reagieren kann, zu dem es in der Lebensweise keinen Unterschied gibt. Ausgewachsen erreicht der Gelbgesicht-Drückerfisch eine Größe von 60 cm.

Vorkommen: Rotes Meer, Indo-Westpazifik.

Größe: 60 cm, Tiefe: 2 m     Meedhuffushi, Süd-Nilandu-Atoll, 1999

Auch was mal ein großen und furchterregender Drücker werden will fängt mal klein an.

Der hier auf Kuredu - unschwer an dem Seegras zu erkennen - dürfte so zwischen 15 und 20 cm Körperlänge erreicht haben.

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m             Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998

Größe: 60 cm, Tiefe: 6 m                      Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1994

Weihnachten 1994 am Außenriff von Kuramathi war ein seltenes Schauspiel zu beobachten. Kein Mensch weit und breit, starke Strömung, Regenwolken am Himmel, kalt. Hin und wieder zogen Mantas vorbei.

Dann die Gelbgesichtsdrücker bei der Brautwerbung. Die drei Tiere sind mit 60 cm ausgewachsen.

Bei der Brautwerbung geht es ziemlich ruppig zu. Zwei Männchen umschwimmen das etwas größere Weibchen in der Mitte.

Wenn sie nicht gerade versuchten, längsseits neben das Weibchen zu kommen, gingen sie aufeinander los.

Alle Stacheln und Flossen wurden zum Zeichen der Größe und Stärke abgespreizt und sie wirbelten im Kreis herum während das Weibchen keine Notiz davon nahm und seelenruhig weiterschwamm.

Wer zum Erfolg kam, konnte nicht mehr beobachtet werden. Die eigenen Zähne klapperten so und die Strömung zwang zum weiterschwimmen...

Größe: 45 cm, Tiefe: 2 m               Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1998

Der subadulte Drücker auf Putzerstation hat eine Größe von 45 cm erreicht, was sich einigermaßen an der Länge der Putzerlippfische abschätzen lässt.

Zum Schlafen suchen sie sich nach richtiger Drückerart eine Stelle, wo sie sich mit dem starken Rücken- und dem kleineren Bauchstachel festklemmen können.

Ob der Rest des Körpers herausschaut, ist ihnen egal.

Größe: 60 cm, Tiefe: 2 m                       Ari Beach, Ari- Atoll,  1992

Picassodrückerfisch  Rhinecanthus aculeatus (Linnaeus, 1758)

E: Blackbar triggerfish, F: Baliste picasso, J: Murasamemongara, D: Gabulhi rondu

Auf Picassofische bin ich das erste Mal aufmerksam geworden, als ich vom Außenriff kommend, das Riffdach überschwamm. Es war Flut und über dem Riffwatt war genug Wasser zum Schwimmen und ich war sehr froh, mit all der Ausrüstung nicht durch das mit spitzen Korallentrümmern gespickte kurze Seegras laufen zu müssen. Das 40 oder 50 cm tiefe Wasser hatte 36 Grad Celsius und wärmte nach zwei Stunden am Aussenriff so richtig durch.

Picassodrückerfische können bis zu 30 cm groß werden. Auf den Malediven erreichen sie aber nur eine durchschnittliche Größe von 20 cm. Sein Lebensraum ist, wie gesagt, das flache, ruhige und sandige Gebiet in den Lagunen und die Strandzonen. Schlafen, so hat Dr. Klausewitz 1974 festgestellt, soll dieser lustige Geselle auf der Seite. Fast immer sind sie alleine anzutreffen. Sie sind sehr schwer zu fotografieren, da sie eine große Fluchtdistanz haben und bei der kleinsten Störung im nächstbesten Loch verschwinden oder auf der Seite liegend davonschwimmen.

Vorkommen: Indopazifik. Im Roten Meer gibt es eine Varietät, den Rotmeerpicasso  Rhinecanthus assase , dem die verrückte Zeichnung auf dem Körper hinter dem Augenstreifen fehlen.

Seinen starken ersten Rückenstachel hatte er aufgestellt und sich damit und mit seinem Bauchstachel in der Höhle fest verkeilt.

Größe: 25 cm, Tiefe: 1 m                 Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Größe: 20 cm, Tiefe: 0,5 m    Veligandu Hurra, Süd-Male-Atoll, 1990

Picassodrückerfisch

Rhinecanthus aculeatus (Linnaeus, 1758)

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m              Veligandu Hurra, Süd-Male-Atoll, 1990

Größe: 25 cm, Tiefe: 0,5 m                    Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1987

Da sah ich einen Picasso, 8 - 10 cm lang. Seine bizarre Zeichnung ließ mich sofort sicher sein, ihn richtig erkannt zu haben. Auf seinem weißbläulichen hellen Körper schien ein Maler mit gekonnten Pinselstrichen einige blau- und orangefarbene Striche in Längsrichtung mit leichter Hand im Stile Picassos hingeworfen zu haben. Natürlich beobachtete ich ihn nun. Er weidete in aller Ruhe Algen vom Korallengeröll.

Ich kniete mich im flachen Wasser hin und hob den ganzen abgestorbenen Korallenblock samt Fisch vorsichtig aus dem Wasser. Auch jetzt war er nicht aus seiner zu kurzen Höhle herauszuziehen.

Ich packte ihn am Schwanz und wollte ihn herausziehen- und ließ ihn auch erschreckt gleich wieder los. Der Picasso stieß laute, schrille Schreie aus, so unerwartet, dass ich einen Schreck bekam.

Als ich die Hand nach dem kleinen Kerl ausstreckte, verschwand dieser blitzschnell in einer kleinen Höhle eines größeren Brockens.

Aber die Höhle war leider nicht tief genug und rund ein Drittel des kleinen Fisches ragte noch heraus. Ich verschluckte mich fast vor Lachen am Schnorchel.

Größe: 30 cm, Tiefe: 1 m                         Embudu,  Süd-Male-Atoll, 2008

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m                            Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1995

Größe: 25 cm, Tiefe: 0,5 m                    Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1987

Größe: 30 cm, Tiefe: 0,5 m       Veligandu Hurra, Süd-Male-Atoll, 1990

Schwarzer Picassodrückerfisch  Rhinecanthus rectangulus
(Bloch & Schneider, 1801)

E: Wedge-tail triggerfish , F: Baliste, J: Murasamemongara, D: Gabulhi rondu

Größe: 25 cm, Tiefe: 3 m                           Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1994

Schwarzer Picassodrückerfisch

Rhinecanthus rectangulus (Bloch & Schneider, 1801)

Ein naher Verwandter des eben beschriebene Picassos ist der bei weitem seltener vorkommende Schwarze Picassodrückerfisch  Rhinecanthus rectangulus . Bei annährend gleicher Zeichnung ist seine Körpergrundfarbe orangebraun anstelle von grau.

Er bevorzugt als Lebensraum die starken Strömungen der Brandungszone. Am Außenriff auf Veligandu Huraa im Süd-Male-Atoll auf den von der Brandung glattgescheuerten Böden war er oft zu sehen, aber nie in der starken Brandung brauchbar abzulichten können. Die scheuen Fische hatte dort wohl noch nie einen Schwimmer gesehen. Er ist aber auch an andern Inseln sehr scheu.

Ein weiterer deutscher Name für den schön gezeichneten Fisch ist Keil-Picassodrücker. Diese Art wird 30 cm lang und vertraut man der Literatur, ist 25 m seine größte Tiefe.

Vorkommen: Indo-Westpazifik.

Blasser Drückerfisch  Sufflamen bursa  (Bloch & Schneider, 1801)

E: Boomerang triggerfish, F: Baliste boomerang, J: Musumehagi, D: Dhon rondu

Es ist die dritte Art, die die Körperform des Picassos hat und bei weitem die seltenste. Zumindestens für Schnorchler. Nur ein einziges Mal sah ich ihn am Riff von Ellaidhoo. Beim Tauchen mag es anders sein, da sie mit 45 m tiefer leben, als die beiden anderen Picassoarten. Sie wird auch Bummerangdrücker oder Doppelsicheldrücker genannt nach der Zeichnung der beiden schwungvollen Linien unter den Augen. Diese Linien sind mal gelb, dunkelblau oder schwarz. Warum das so ist, ob es Varietäten oder Geschlechtsunterschiede sind, ist nirgends nachzulesen. Diese Art wächst zu einer Länge zwischen 17 und 25 cm heran.

Größe: 70 cm, Tiefe: 3 m               Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1990

Blasser Drückerfisch

Sufflamen bursa  (Bloch & Schneider, 1801)

Vorkommen: Tropischer Indo-Westpazifik.

Größe: 60 cm, Tiefe: 2 m                  Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1988

Halbmond-Drückerfisch Sufflamen chrysopterus
(Bloch & Schneider, 1801)

E: Halfmoon triggerfish, F:Baliste double-queue, J: Tsumajiromongara, D: Dhon rondu

Er ist der einer der seltensten Drücker auf den Malediven und, wie das so bei seltenen Fischen eben ist, auch sehr scheu. Sein Lebensraum ist in den Büchern mit „Lagune“ angegeben, aber hier verschwindet er gerade über das Riffdach in die Tiefe an der Nordseite der Insel Ellaidhoo wo weit und breit keine Lagune in der Nähe ist .

Größe: 30 cm, Tiefe: 3 m                                   Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1994

Halbmond-Drückerfisch

Sufflamen chrysopterus (Bloch & Schneider, 1801)

Den Drücker auf dem Bild nebenan wurde aber wirklich auf der flachen Seite von Kuredu 1998 erwischt. Da er sich doch bedrängt fühlte, verschwand er sofort in der nächst besten Spalte, um sich dort durch Abspreizen des Rücken- und Bauchstachels festzuklemmen.

Vorkommen: Von Ostafrika bis Sri Lanka im westlichen Indischen Ozean.

Größe: 25 cm, Tiefe: 1 m                     Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m               Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998

Größe: 20 cm, Tiefe: 2 m             Meedhuffushi, Süd-Nilandu-Atoll, 1999