Handbuch der Malediven

Handbuch der Malediven

Kapitel 1: An Land

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Vorwort

Malè aktuell 2017: Brücke zum Flughafen

Was ist schlimmer für die Malediven? Die Verwüstungen durch die Dornenkronen an den einstigen Trauminseln im Ari-Atoll, oder die Brücke hier? Gut, die Brücke schadet der Umwelt nicht, denn hier gibt seit Jahrzehnten keine mehr.  

 

Aber was wird in dem korrupten Land aus den Bootsleuten und den damit verbundenen zehntausenden Jobs? Vollkommen unbemerkt von allen Medien in Europa bauen die Chinesen (nachdem sie die Inder verdrängt haben) die Brücke - was bekommen sie dafür? Den letzten Fischschwanz oder wirklich die halbe Milliarde? Das Bild wurde am 23.12.2016 von Dagmar Biederer gemacht.

 

Na dann guten Flug zum „Velana International Airport“ - so heißt er jetzt ab 1. Jan. 2017. Vom 26.07.2011 an war es der „Ibrahim Nasir International Airport“ und davor der vernünftig bezeichnete „Malé International Airport“.

 

„Velana“ soll der Name des Hauses der Familie des 2. Präsidenten  Nasir der Malediven gewesen sein…

Embudu 2012

In 3 Wochen

Embudu gab es

nur an einem

einzigen Vormittag so

einen klaren

Himmel. Es

hatte in der

Nacht geregnet.

Danach gab es

nur noch Smog und nie mehr klare Sicht um die Passatwolken

zusehen

Embudu 2012

In 3 weeks

Embudu it was

only in one

morning such a

clear sky.

 

It had rained during the night. Then there were only smog in the sky and never more clear view to watch the trade winds.

Mein Freund Beat  aus der Schweiz fliegt 2017 wieder auf die Malediven. Und er wird neue Informationen mitbringen (Wetter, Insel, Preise, Leben UW usw.) und hoffentlich wieder gute UW-Fotos. Ich freue mich, ihm beim Bestimmen der Fische helfen zu können - sonst kommt man ja aus der Übung!

 

Sein Hobby zuhause? Störche!

Malediven Ade

 

Dreckige Luft, tote Korallen, Fische weggefangen

(der Fisch für die Touris kommt teilweise schon

aus Canada!), Preiserhöhungen 2013 um 30%:

Ade Malediven!

 

30 Jahre Malediven

 

Drei Jahrzehnte (1982-2012) auf 29 Reisen

insgesamt 87 Wochen, also fast 1 Jahr und 8

Monate. Jeden Tag den Kopf für viele Stunden

unter Wasser gesteckt - da kann man sich ein

Urteil erlauben. Nie ohne UW-Kamera, da kamen

Zehntausende Fotos zusammen. Wenn auch

keine weitere Reise hinzukommt, ist noch Arbeit

für Jahre da, um die Quintessenz dieser

Fotoausbeute hier darzustellen. Die Seite wird

also weiter aktualisiert.

 

Nie in den 30 Jahren ist irgendetwas in der Natur

besser geworden. Es ging nur bergab. Wer diese

gravierenden Veränderungen nicht sieht, hat nicht

genau hingesehen - das Motto dieser Seiten.

Die letzten 3 Wochen auf Embudu im Februar

2012 gaben für diesen schmerzlichen Entschluss

den Ausschlag. Schließlich wird man süchtig

nach den tropischen Inseln und es fällt verdammt

schwer hart zubleiben wenn, wie dieses Jahr,

zuhause -20°C angesagt sind.

 

Aber jetzt ist endgültig alles kaputt. So etwas hat

es in den 30 Jahren noch nie gegeben, nicht mal

nach den Auswirkungen des El Niño 1998. Das

Riff auf der Nordseite ist jetzt vollkommen

versandet. Die Fische, die es 2011 hier noch

massenhaft gab, sind weggefangen. Die Wellen

laufen ungebremst über das ehemalige Riff

hinweg, donnern gegen die Uferbefestigung. Wie

lange hält die Insel das noch aus?

Farewell Maldives

 

Dirty air, dead coral, fish catched (the fish for the

tourists come from Canada some already!), Price

increases in 2013 by 30%: Ade Maldives!

 

30 years in the Maldives

 

Three decades (1982-2012) for a total of 29 trips

spanning 87 weeks, which is almost 1 year and 8

months. Everyday I snorkeled through these once

pristine water for many hours every day. I always

had a camera underwater and I took tens of

thousands of photos. Even though added no

further travel, still working for years as to the

essence of this photo here represent yield. The

page will be updated further.

 

Nowhere in the 30 years have I ever seen

anything get better in nature. But, sadly,

since1982, the underwater aquatic wonder has

gone downhill. If you do not see these dramatic

changes, it is only because you have not looked

closely - the motto of this site (Genau

hingesehen).

 

The last 3 weeks in February 2012 Embudu gave

for this decision to the painful rash. Finally, they

addicted to the tropical islands it is damned hard

when, as this year, at home -20° C are predicted.

 

But, alas, now everything appears to be beyond

recovery. Nothing like this has been happened in

the last 30 years, not even in 1998 after the

effects of El Niño, have the underwater conditions

been so sad to see. The reef on the north side is

now completely silted up. The fish, which in 2011

were still here en masse, are trapped. The waves

run unchecked over the former reef, thundering

against the embankment

"Ach, gibt es da viel Fisch..."

"Oh, there's plenty of fish..."

…sagte die unsägliche Touristin aus Oldenburg

2012 "...was schreibt der denn so negativ?"

 

Woher sollte die Tante auch wissen, dass die

Schule Stachelmakrelen, die seit mehr als 10

Jahren unter dem Steg in Embudu steht - und

sich 2011/2012 vor dem Badebetrieb unter die

Wasserbungalows verzogen hat - nur noch aus

50 - 80 Tieren besteht und nicht mehr aus 1000

wie vorher? Wie klein die Makrelen jetzt sind!

 

Und dass die Schwärme der Füsiliere, Schnapper

und der Schwarmwimpelfische gerade noch mal

handgroß werden? Dass das Management der

Insel selber die Riesenmakrelen und alles was

sonst noch groß ist, den doofen Touris vor der

Nase wegfängt?

 

Aber das ist noch lange nicht das Schlimmste!

 

Die Riffe sind tot. Mit dem Artenreichtum der

Korallen verschwanden die Wirbellosen Tiere, die

am Anfang der Nahrungskette stehen, die

Invertebrata. Die waren hier in Millionen zu

zählen, ernährten all die Nahrungsspezialisten

unter den Fischen.

 

Schwimmt man in der Nacht mit der Lampe an

den traurigen Überresten der Riffe entlang, lässt

sich keiner von 1000 Arten Krebse, Federsterne

und sonst was sehen.

 

Man lese unten mal, wie es in den 80er Jahren

war, immer schlechter wurde, bis zum

endgültigen Aus heute.

... said the unspeakable tourist from Oldenburg

2012, "...what's he writes so negative?"

 

Where should that lady also know that the school

Bigeye travally which represents more than 10

years under the jeti in Embudu - and 2011/2012

moved into the water under the water bungalows

- only from 50 - 80 is animals and no more of

1000 as before? How small the fishes are now!

 

And the swarms of fusiliers, snappers, and the

swarm fishes straight pennants are hand-sized

again? The management of the island itself, the

giant trevally and everything else is great, cached

out of the face of stupid tourists?

 

But that's still not the worst!

 

The reefs are dead with the species richness of

corals disappeared invertebrate animals that are

at the beginning of the food chain, the

Invertebrate. They were here to count in millions,

all the food fed to the fish specialists.

 

If you swim at night with the light on the sad

remains of the reefs along, can be seen none of

1,000 species crabs, feather stars and anything

else.

 

Just read down times, as it was in the 80s, was

getting worse

Embudu, 2001: Stachelmakrelen. Da war der Schwarm noch so groß, dass er ohne Gefahr im freien

Wasser stehen konnte!

Immobilienkrise bei den Einsiedlerkrebsen...
Property crisis at the hermit crabs...

Kleiner Landeinsiedlerkrebs, Kuramathi 1982

...stand neulich im "Tagesspiegel". In den USA

will man Schneckengehäuse aus Plastik ins Meer

werfen, um den Einsiedlerkrebsen - es gibt

weltweit immerhin 1100 Arten! - ein Zuhause zu

geben. Wachsen die Tiere, benötigen sie alle

paar Monate neue, größere Gehäuse.

 

Aber Schnecken gibt es immer weniger. Die

Gehäuse lösen sich im immer sauerer werdenden Wasser der Weltmeere auf. Man hat beobachtet, dass stärkere Krebse schwächere aus den Gehäusen ziehen, um ihren weichen Hinterleib selber schützen zu können..

 

Den Quatsch mit den Plastikgehäusen kann man

sich auf den Malediven nun wirklich sparen - es

gibt weder Schnecken noch Einsiedlerkrebse.

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es z. B.

im Ari-Atoll jede Menge unbewohnter Inseln. Mit

abnehmendem Licht kamen 100.000de

Einsiedlerkrebse aus dem Dickicht hervor. Ein

Naturschauspiel! Es waren so viele, dass der

Sand nicht mehr zu sehen war. Blieb mal ein

Handtuch aus Versehen dort liegen, war es nach

kurzer Zeit vollkommen zerschreddert.

 

Aber die Gier der reichen maledivischen Familien

kennt keine Grenzen mehr. Die Jahrhunderte

unbewohnten Inseln wurden jetzt bebaut. Magala

bei Ellaidhoo und Kandooma z. B. Man sehe sich

ruhig mal den Wahnsinn auf dem Link zu

Kandooma an. Man musste Sand aufschütten,

da, wo mal eine schöne Lagune war.

 

Was sind da kleine Einsiedlerkrebse ohne Lobby

Wert, wenn dicke Touris hunderte von US$ pro

Nacht da lassen und aus Canada eingeflogenen

Fisch fressen. Es ist zum Kotzen!

...it was written in the "Tagesspiegel", (newspaper

in Berlin). In the USA they wants to throw snail

shells from plastic into the sea to the hermit crab

- there are at least 1100 species worldwide! - to

give them new homes. The animals grow; they

need every few months new, larger enclosure.

 

But there are less snails. The cases solved in the

water becoming more acidic in the world's

oceans. It has been observed that more cancers

weaker pull out of the housings in order to protect

their soft tails it self ...

 

The nonsense with the plastic shells can be left in

the Maldives really - there are no snails or hermit

crabs any more.

 

It is not that long ago that there was, for example,

in the Ari Atoll plenty of uninhabited islands.

Came with hermit crabs decreasing light 100,000

's-out of the thicket. A natural wonder! It could be

seen were not as many of the sand. Was even a

towel accidentally lying there, it was completely

shredded after a short time.

 

But the greed of the rich Maldivian families knows

no bounds. The centuries have now been built on

uninhabited islands. Magala near Ellaidhoo and

Kandooma Consider, for example, quiet time at

the madness on the link to Kandooma. They had

to sand heaped up, where was a beautiful lagoon

views,

 

What are hermit crabs as small lobby with no

value when thick tourism hundreds of U.S. $ per

night, can eat out there and fish flown in from

Canada. It is to puke!

"Sag mir wo die

Krebse sind,

wo sind sie

geblieben…“

"Where have

all the crabs

gone, long

time ago."

Embudu 2012: Schönes Wetter im Februar nur noch

an einem Vormittag - wenn es geregnet hat

Embudu 2012: Nice weather in February, only a

half day - when it had rain before

Der Untergang der Malediven in drei Phasen
The sinking of the Maldives in three phases
PHASE !

beginnt mit der Eröffnung des Großflughafens

Hulule. Im November 1981. Sie dauert bis

ungefähr 1988. Ab ca. 1986 waren schon

gewaltige Schäden an den Riffen von Kuramathi

zu sehen.

 

Die Malediver haben ihre Insel in dieser Zeit

selber zerstört.

 

Es gab ja keine touristische Infrastruktur. Schnell

wurden lebende Korallen aus dem Riff an Ort und

Stelle herausgebrochen, um die Häuser mit den

dünnen Wänden zu bauen. Welch ein Hohn:

Lebende Korallen! Die Wände konnten noch so

oft geweißt werden, sie wurden immer wieder

schwarz durch die Feuchtigkeit.

 

Ein weiterer schwerer Fehler war das Abholzen

der Scaevolabüsche an der Wasserlinie. Frei

nach dem Spontispruch von 1968: Nieder mit den

Alpen! Freier Blick auf das Mittelmeer für Jeden!

 

Die Wurzeln der Büsche halten den Sand nicht

mehr - und die Malediver haben nichts daraus

gelernt. 2010 wurden die Büsche vor dem

Restaurant in Vilamen-dhoo weggehauen...

 

Abwasser? Kein Problem! Wir kennen doch die Strömung! Abfall? Kein Problem! Wir kennen doch die Strömung! Klar. Bis man eines Morgens den selben Mist am Strand hatte - nur von einer anderen Insel aus einem anderen Atoll…

begins with the opening of the large airport

Hulule. in November 1981. It lasts until about

1988th From about 1986, has seen massive

damage to the reefs of Kuramathi.

 

The Maldivians have destroyed their own island

at this time.

 

There were no tourist infrastructures. Fast living

coral from the reef on the spot position-le was

broken to build the houses with thin walls. What a

mockery: Living coral! The walls were whitewashed, no matter how often they were always black with moisture.

 

A more serious error was the felling of Scaevola

bushe s at the waterline. True to the "Spontispruch" from 1968: Down with the Alps! A

clear view of the Mediterranean Sea for

everyone!

 

The roots of the bushes to keep the sand  longer - and the Maldivians have learned nothing from it. 2010, the bushes in front of the restaurant

 

Sewage? No problem! We know but the flow ! Waste? No problem! We know but the flow! Clear. Until one morning the same crap on the beach had - just from another island from another atoll ..

PHASE !I

reicht so von 1986 - 1996. Die Touristenzahlen

auf den Malediven nahmen rapide zu. Die Riffe

litten unter den Abwässern, vor allen Dingen an

den darin enthaltenen Chemikalien wie die

langen Molekülketten (Tenside), die z. B. in

Haarwaschmitteln enthalten sind. Damit kommt

keine Koralle klar. Welcher Tourist hat je einen

Gedanken daran verschwendet?

 

Das Sterben der Korallen ging nun immer

schneller von statten. Zu erst starb das Riffdach

ab. Das beste Bollwerk gegen Wellen, das die

Natur je geschaffen hatte. In den Milliarden

Durchlässen und Verästelungen der Korallen

verlor jede Welle die Kraft.

 

In Folge dessen schlagen die Wellen ans Ufer.

Die Büsche dort waren obendrein der freien Sicht

für die Touris auf das Wasser geopfert worden.

Der Sand wurde weg gespült.

 

Hastig wurden an vielen Inseln hässliche Mauern

aus jetzt toten Korallenbrocken errichtet, Von

armen Kerlen aus Bangladesh und Südindien,

Diese Mauern wurden obendrein auch noch

falsch gebaut. Um Material zu sparen, waren sie

viel zu steilflankig. Wenn Mond, Wind und Wellen

mal drei Tage richtig zusammen arbeiteten, dann

lachte die See darüber und zerschlug sie wieder.

 

Schon 1993 sah Ellaidhoo durch die Mauern potthässlich aus, schwappte die See auf Bathala auf der Ostseite in die Zimmer.

enough so from 1986 - 1996. The number of

tourists in the Maldives rose rapidly. The reefs

were suffering from the wastewater, especially in

the chemicals contained therein, such as the long

chains of molecules (surfactants) that are

included, for example, in shampoos. This is

clearly not a coral. What tourist has ever wasted a

thought?

 

The death of the coral was now equip more rapid.

At first, died from the reef. The best factory fortress against waves that nature has ever

created. In the billions of culverts and branches of

coral lost the power of each wave.

 

Consequently, the waves hit the shore. The

bushes were there on top of the clear view of the

tourists have been sacrificed on the water. The

sand was washed away.

 

Hastily built on many islands, ugly walls now dead

coral fragments, from poor fellows from

Bangladesh and southern India, these walls were

built on top of that wrong. To save material, they

were far too steep edge. If the moon, wind and

waves about three days together working

properly, then laughed about the lake and broke it

again,

 

Back in 1993 saw the pott-Ellaidhoo ugly walls,

spilled on the sea on the east side Bathala in the

rooms.

So sieht Ellaidhoo 2015 aus. Die zerstörten

Korallen und der weggespülte Sand macht den

Inseln mehr aus als der steigende Meeresspiegel.

This is what Ellaidhoo from 2015. The broken coral

and sand washed away from the islands makes

more than the rising sealevel.

PHASE !II

Embudu 2012: Sonnenuntergang am gleichen

Tag wie auf dem blauen Bild weiter oben. Da war

der Smog wieder

Embudu 2012: Sunset on the same day as in

the blue picture above. As the smog was back.

Luftverschmutzung

eres Problem hinzu: Luftverschmutzung

über dem Indischen Ozean. Die Sonne versank

nicht mehr unspektakulär gelb als gleißender Ball

am Horizont in die See. Der Himmel verfärbte sich

blutrot zum Sonnenuntergang und eine Stunde

vorher versank die Sonne im Dreck und nicht an der

Kimm.

 

Der Nordostmonsun brachte im Winterhalbjahr die

schmutzige Luft aus China und Indien hier her.

Schon 1996 war dann in der Presse zu lesen, dass

der Smog in dieser Zeit sich nicht mehr auflöste.

Beim morgendlichen Landeanflug aus Europa sah

es grau in grau aus. Das funkelnde Blau war weg.

Eine graue Inversionsschicht in 3000 m Höhe hatte

sich über die Inseln gelegt und es sah aus wie

schlechtes Wetter.

 

Und es wird immer schlimmer. Aber keine Angst,

wir retten das Klima ja mit Elektroautos deren

Reichweite am besten in cm angegeben werden soööte.

So to 1993, was added another, more ominous

problem: air pollution over the Indian Ocean. The

sun was not spectacular as the ball glistening on

the horizon in the sea. The sky turned blood-red

sunset and one hour before the sun sank in the

mud and not at horizon.

 

The northeast monsoon brought in the winter half of

the dirty air from China and India to come here.

Already in 1996, was then read in the press that the

smog in this time is no longer dissolved. In the early

morning landing from Europe, it looked gray in gray.

The sparkling blue was gone. A gray inversion layer

at 3000 m altitude had settled on the islands and it

looked like bad weather.

 

And it's getting worse. But should not worry, we will

indeed save the climate indicated by electric cars

reach their travel distance best in centimeters.

Der Nord-Ost-Passat schiebt den Dreck Asiens über den Indischen Ozean nach Westen

The north-east trade wind pushes the dirt of Asia across the Indian Ocean to the west

Peking, Januar 2012

New Delhi, Januar 2012

Indischer Ozean, 28. Februar 2012, 12:12 Uhr

Küste von Oman, 28. Februar 2012, 15:02 Uhr

Na und, Maledivenreisende? Glaubt ihr wirklich,

dass das Wetter in den Wintermonaten während

des Nord-Ost-Monsuns noch mal besser wird?

 

Klar, ihr braucht den Chinesen und den Indern

nur die Autos und die dreckigen Kraftwerke weg

zu nehmen und alles wird gut! Vielleicht doch

ein Elektroauto kaufen? Zur Gewissensberuhigung?

 

Komisch, solche Bilder sind in den Reisekatalogen nicht zu sehen.

So what, Maldives travelers? Do you really

believe that the weather in the winter months

over the North-East monsoon weather again will

be better?

 

Sure, you take that Chinese and that Indians

only the cars and the dirty power plants away

and everything will be fine! Maybe buy an

electric car yet? To calm conscience?

 

Funny, those images are in the travel brochures of theorganizers not to see.

Was waren die Malediven mal schön! Prachtanemone, Kuramathi, 1987

So etwas Persönliches aber auch...

Der Autor verbrachte seit 1982 bis 2012 in 29

Urlauben insgesamt 87 Wochen auf den Malediven. In dieser Zeit entstanden mehr als 50.000 Bilder Über- und Unterwasser, von denen im Archiv und auf Festplatten rund 33.000 Fischfotos und 5000 Korallenbilder übrig geblieben sind. Daraus entstand so bis 1998 ein bisher unveröffentlichtes Buch mit über 1100 Seiten - was dann ja kein Handbuch mehr gewesen wäre.

 

Die Arbeit an dem Buch wurde nach dem von einem El Niño ausgelösten Korallensterben im Frühjahr 1998 eingestellt. Außerdem hatte so ein Buch aus Platzgründen viel zu wenig Bilder. Wie soll man z. B. eine Papageifischart, in der das maskuline und das feminine Tier je dreimal im Leben das Aussehen wechselt, auf einer Seite darstellen? So ein Wälzer wäre in der Herstellung viel zu teuer und viel zu dick geworden.

 

Da kam das Internet gerade recht. Und so kommt

es, dass die Fotos und das gesammelte Wissen

hier auf diesen Seiten gezeigt und ausgebaut

werden - bei der Fülle des Materials eine Never

Ending Story. Viele zustimmende Mails zeigen,

dass es der richtige Weg ist.

The author lived from 1982 to 2012 a total of 87

weeks to 29 holidays in the Maldives. During that

time, more than 50,000 pictures over and under

water which remained in the archives on hard

drives and about 33,000 fish photos coral pictures

and 5,000 left. This was so until 1998, a previously

unpublished book with over 1100 pages - what

would have been even more a Field Guide.

.

The work on the book was discontinued after the El

Niño triggered by a coral death in the spring of

1998. Moreover, such a book for space reasons,

had not enough pictures. How can we represent

such as a Papageifischart in which the masculine

and the feminine animal three times in the life

changes the look of a page? Such a tome would be

producing far too expensive and too thick grown.

 

Since the Internet came in handy. And so it

happens that the photographs and the collective

knowledge here on these pages are illustrated and

expanded - with the wealth of material, a Never

Ending Story. Many affirmative mails show that it is

the right way.

Das Buch sollte den Titel „Handbuch der Malediven" bekommen. Es behandelt, wie es sich für einen Field Guide gehört, alle

Belange Über- und Unterwasser

dieser einstmals so paradiesischen Inseln.

 

Schwerpunkte sind die Fische und

die Korallen, aber auch Flora und

Fauna, Plankton und Algen,

Geschichte, Islam, natürlich auch

Tourismus und die Umweltprobleme eben, die durch den langen

Beobachtungszeitraum und die

Vergleichsmöglichkeiten mit

anderen Teilen der Welt besonders deutlich hervortreten.

In Mittelamerika lebte der Autor 5 Jahre und lernte

dort die Unterwasserwelt des Ostpazifiks und der

Karibik kennen.

 

In den 10 Jahren Leben und Arbeiten in Asien kamen Erfahrungen im Golf von Persien, der Arabischen See, dem Golf von Bengalen, der Andamanensee, den Gewässern um Thailand, Malaysia und Teilen Indonesiens. Doch wo war es am Schönsten? Natürlich auf den Malediven!

 

Tourismusmangager haben gemerkt, dass mit

Natur kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Sie

wissen längst, dass es nur noch bergabgeht. Wie

kann man eine kleine, runde Insel, auf die gerade

Bar und Restaurnat passt, so konzipieren, dass

360° rund herum ein paar Meter vor dem Strand

Wasserbungalow stehen? So gesehen im

Winterprosekt 2011/12 im Raa- oder Baa-Atoll.

 

So werden auch die Kreuzfahrtschiffe gebaut. Als

querliegende Hochhäuser, eckig, ohne jede

äußerliche Ähnlichkeit mit einem herkömmlichen

Schiff. Der Tourist soll doch nicht auf das Meer

rausschauen, egal, wo der Kahn rumschippert. Er

soll an Bord sein Geld ausgeben und wenn er

runter will, dann soll er gefälligst eine Tour buchen.

 

Man denkt bestimmt schon über Einrichtungen

nach, Touristen wöchentlich einmal auf den Kopf

stellen zu können, damit auch das letzte Kleingeld

aus der Tasche fällt. Die den Bach runtergehende

Natur ist da doch nur hinderlich. Merkt man jetz

verstärkt besonders auf den Malediven.

underwater world of the easternPacific and the Caribbean.

 

In almost 10 years experience living and working

in Asia followed in the Persian Gulf, the Arabian

Sea, the Bay of Bengal, the Andaman Sea, the

waters around Thailand, Malaysia and parts of

Indonesia. But as that was the most beautiful? Of

course in the Maldives!

Dunkle Wolken über dem einstigen Paradies

The book was entitled "Handbookof the Maldives". It discusses how

it should be for a field guide all

aspects of this over- and under

water once so heavenly islands.

 

Focus on the fish and corals, but

also flora and fauna, plankton and

algae, History, Islam, of course,

tourism and environmental issues

just to stand out from the long

observation period and compared

with other parts of the world very

clearly.

 

In Central America, the author lived 5 years and got to know the