Größe: 120 cm, Tiefe: 4 m Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1995
Riesenkugelfisch - Arothron stellatus
(Bloch & Schneider, 1801)
Größe: 120 cm, Tiefe: 4 m Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1995
Größe: 90 cm, Tiefe: 8 m Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1995
Größe: 90 cm, Tiefe: 8 m Embmdu, Süd- Male-Atoll, 2009
Die Riesenkugelfische Arothron stellatus auf den Malediven könnten einer noch nicht bestimmten Art angehören da sie andere Zeichnungen und Verhaltensweisen an den Tag legen als die im Indopazifik sonst vorkommenden Tiere, die sich in Schlammzonen wohl zu fühlen scheinen.
Das Jungtier fand ich in einer kleinen Mulde in den weiten Sandgebieten östlich der Insel Dhigufinolhu. Das große Tier kam sehr früh am Morgen von Riffdach auf Ellaidhoo wo es wohl Seeigel, Haarsterne und Seesterne gesucht hat.
Die Berichte über die Länge schwanken zwischen 1 und 1,2 m. Sie bringen dann 42 kg auf die Waage und leben bis hinunter auf 60 m. So ein großer Fisch braucht auch viel Nahrung.
Vorkommen: Indopazifik und Rotes Meer, Südostatlantik (Südafrika), vielleicht eigene Art auf den Malediven.
Größe: 90 cm, Tiefe: 2 m Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998
Größe: 100 cm, Tiefe: 2 m Angaga, Ari-Atoll, 1996
Malediven-Kugelfisch - Arothron sp.
E: Malvives puffer
Größe: 70 cm, Tiefe: 3 m Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991
Malediven-Kugelfisch Arothron sp.
Größe: 70 cm, Tiefe: 2 m Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991
Größe: 70 cm, Tiefe: 2 m
Dhigufinolhu,
Süd-Male-Atoll, 1991
Das kann entweder ein junger, vorher beschriebener Riesen-Kugelfisch Arothron stellatus sein oder es ist ein zwar durch die Literatur geisternder. aber noch nicht beschriebener Malediven-Kugelfisch. Jedenfalls schwamm er putzmunter vor der Insel Dhigufinolhu alleine auf weiter, öder Sandfläche herum.
Seine einzige Deckung war eine flache Sandkuhle. Trotzdem bemerkt man ihn erst, wenn man unmittelbar vor ihm ist. Er machte nicht die geringsten Anstalten zur Flucht. Wo sollte er auch hin? Da ich vom weit entfernten Innenriff kam, waren beide Kameras bis auf dieses eine „Bild für alle Fälle“, das immer für Überraschungen da war, leer geschossen.
Jedenfalls geisterte diese Art noch einige Zeit durch Taucherzeitschriften und dann wurde es ruhig um ihn. Diese Art war auch nie wieder zu sehen.
Größe: 70 cm, Tiefe: 2 m Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991
Größe: 8 cm, Tiefe: 0,5 m Vilamendhoo, Ari-Atoll, 1997
Größe: 8 cm, Tiefe: 0,5 m Vilamendhoo, Ari-Atoll, 1997
Größe: 8 cm, Tiefe: 1 m Kuredu, Faddhippolhu-Atoll, 1998
Bennetts Krugfisch oder auch Spitzkopfkugelfisch legt das gleiche Verhalten wie seine Verwandten C. valentini an den Tag. Ich bin einem dieser kleinen Fische mit der Kamera eine Zeit lang nachgeschwommen. Ziellos aber immer in Bewegung zieht er flink durch das flache Wasser, zupft hier mal an Algen, nimmt dort etwas Kleines aus dem Sand auf. An Korallen wurde er stets von Riffbarschen (Demoisellen) angegriffen und vertrieben, was ihm aber offensichtlich nicht viel ausmachte. Seine kleinen, symmetrisch angeordneten Rücken- und Afterflossen sind durchsichtig und sorgen für einen erstaunlichen Vorschub und für eine große Wendigkeit. Er kann sich auf der Stelle drehen.
Diese Krugfische werden nur 10 cm groß und sind an dem schwarzen, blau umrandeten Augenfleck einigermaßen gut von den vielen anderen Arten zu unterscheiden. Sie leben einzeln oder, wie auf den kleinen Bild dargestellt, paarweise in Lagunen oder in geschützten Bereichen hinter dem Riffdach über Sand- oder Geröllflächen.
Das ist wieder so ein Fisch der in diesem Farbkleid in keinem Buch zu finden ist. Aber dank Fishbay hat die Identifizierung einiges an Schrecken verloren. Die mächtige Schwanzflosse und der kräftige Schwanzstiel sind für so einen kleinen Fisch schon erstaunlich.
Die blauen Striche am Kopf, die fehlenden Sattelflecken auf dem Rücken sollten es obendrein einfach machen ihn zu bestimmen. Aber es gibt nur wenige und meist schlechte Bilder. Auch in meinem Archiv gibt es nur dieses eine, auch nicht gerade gute Bild.
Größe: 8 cm, Tiefe: 2 m Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1994
Es gibt in der Lebensweise keinen Unterschied zu dem vorher beschriebenen Bennetts-Krugfisch. Obwohl er wie dieser einen Augenfleck auf beiden Seiten des Rückens hat, ist er deutlich durch lange hellblaue Linien auf dem Rücken und unter dem Kopf zu unterscheiden. Er wird gerade mal einen Zentimeter länger als sein Verwandter: 11 cm. Seine größte Tiefe ist mit 16 m dokumentiert und er ist in etwa genau so häufig zu finden wie der C. bennetti oder der C. valentini .
Vorkommen: Rotes Meer und Indo-Westpazifik bis Hawaii.
Größe: 8 cm, Tiefe: 2 m Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1994
Er ist klein, sehr scheu und immer in Bewegung. Ebenfalls nur 10 cm wird er groß. Der Kopf ist spitz, weswegen ja auch der Name Spitzkopfkugelfisch für diese Gattung gebräuchlich ist. Die Augen sind hoch angesetzt. Auf dem kugeligen Körper sitzen die Rückenflossen weit hinten und die Schwanzflossen laufen spitz aus. Zwei Bauchbinden laufen rund um den Körper - die auffälligste Unterscheidung von dem Kronenkrugfisch C. coronata , der ebenfalls auf den Malediven anzutreffen ist.
Mit seiner spitzen Schnauze stöbert er in Nischen kleine Garnelen, Krebse und jede Art von Schalentieren auf, die er mühelos mit seinen starken Zähnen zerbrechen kann. Seine Hauptnahrung aber sind Korallen. Im flachen Wasser der Lagune oder hinter dem Riffdach, dort wo der sandige Boden anfängt, sind sie zu finden und zwar oft zu zweit: ein größeres und ein kleineres Tier. Jungtiere haben schon die gleiche Zeichnung, Form und Farbe. Sie leben in kleinen, einzeln stehenden Korallenstöcken in Ufernähe. Diese Art ist wohl die am häufigsten anzutreffende.
Vorkommen: Rotes Meer und Indopazifik
Größe: 10 cm, Tiefe: 5 m
Größe: 10 cm, Tiefe: 5 m
Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991
Dhigufinolhu, Süd-Male-Atoll, 1991
Unbestimmt
Größe: 15 cm, Tiefe: 1 m Ari Beach, Ari-Atoll, 1992